AKP drückt bei 'Doppelgehalt' auf den Knopf: Gesetzliche Absicherung kommt...
Doppelgehälter im öffentlichen Dienst werden gesetzlich garantiert. Damit erhalten Bürokraten neben ihrem Gehalt zusätzlich 98.000 Lira als Sitzungsgeld.
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Das Doppelgehalt, das seit vielen Jahren unter der AKP-Regierung diskutiert wird, könnte durch ein Gesetz dauerhaft verankert werden.
Laut einem Bericht von Erdoğan Süzer von Sözcü; Dank des neuen Gesetzes wird Bürokraten oder stellvertretenden Ministern, die einen zweiten Posten im öffentlichen Dienst erhalten, anstelle eines Gehalts eine zweite Zahlung unter Bezeichnungen wie 'Sitzungsgeld, Vergütung oder Bonus' ausgezahlt. Dieses Einkommen wird sich auf 98.042 Lira pro Monat und 1.170.000 Lira pro Jahr belaufen.
JAHRESEINKOMMEN WIRD 2,5 MILLIONEN LIRA ERREICHEN
Vorgestern legten AKP-Abgeordnete der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) einen Gesetzesentwurf vor, der auch die Regelung zum Doppelgehalt enthält. Für das zweite Einkommen wurde zudem eine hohe Obergrenze festgelegt.
Demnach wird ein Bürokrat, der in einer zweiten öffentlichen Einrichtung als Vorstandsmitglied eingesetzt wird, dank dieses Postens ein zusätzliches Einkommen von bis zu 98.042 Lira pro Monat und 1.170.000 Lira pro Jahr erzielen. Da das zweite Einkommen an den Gehaltskoeffizienten für Beamte gekoppelt ist, wird es alle 6 Monate um den Betrag steigen, der sich aus der Multiplikation der Zahl 108.000 mit dem Koeffizienten ergibt, also entsprechend der Gehaltserhöhung für Beamte.
Wenn beispielsweise ein Generaldirektor in seiner eigenen oder einer anderen Einrichtung Vorstandsmitglied wird, erhält er zusätzlich zu seinem Generaldirektorgehalt von 110.000 Lira monatlich bis zu 98.042 Lira als Sitzungsgeld. Dank des doppelten Einkommens wird das monatliche Gehalt dieses Generaldirektors 208.000 Lira und sein Jahreseinkommen etwa 2,5 Millionen Lira erreichen. Sollte derselbe Bürokrat in 3 bis 5 Einrichtungen tätig sein, wird das dort erzielte Einkommen an den Haushalt abgeführt.