AKP reagiert prompt auf Özgür Özels Forderung nach Nachwahlen! 'Die CHP kann die Kommunen nicht verwalten, aber...'

Auf die Forderung des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel nach Nachwahlen kam von der AKP die Antwort, dass dies „nicht auf der Tagesordnung“ stehe. Während Özel auf die vakanten Sitze im türkischen Parlament hinwies, argumentierte Efkan Ala von der AKP, dass dies keine Notwendigkeit sei.

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Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel hat nach einem Treffen mit den Ko-Vorsitzenden der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları und Tuncer Bakırhan, seine Forderung nach Nachwahlen bekräftigt. Özel erklärte, dass das Präsidium der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) aufgrund der acht vakanten Abgeordnetensitze so schnell wie möglich Nachwahlen ansetzen müsse, und äußerte sich wie folgt:

„Derzeit sind acht Abgeordnetensitze unbesetzt. Es ist zwingend erforderlich, dass die TBMM so bald wie möglich eine Entscheidung über Nachwahlen für die vakanten Sitze trifft und der Parlamentspräsident seiner Verantwortung nachkommt. Die Regelung, 22 Abgeordnete zum Rücktritt zu bewegen, um Nachwahlen durchzuführen, gilt für die ersten 30 Monate. Nachwahlen sollten ohnehin bereits jetzt stattfinden. Niemand sollte behaupten, dass es ohne den Rücktritt von 22 Abgeordneten nicht möglich sei.“

Tülay Hatimoğulları von der DEM-Partei äußerte sich zu Özels Vorstoß mit den Worten: „Sollte es aus der Gesellschaft eine Forderung nach vorgezogenen Neuwahlen geben, werden wir diese Botschaft berücksichtigen.“

Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Efkan Ala reagierte bei einer Veranstaltung scharf auf die Forderung der Opposition. Ala sagte: „Es gibt keine Nachwahlen oder Ähnliches. Die CHP kann die Kommunen nicht verwalten, will aber Wahlen.“