Empörender Beitrag von Aktrol Bölükbaşı! Er sagte 'Sie sind als Nächste dran' und löste Empörung aus
Nach der Inhaftierung des Bürgermeisters der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, löste der Beitrag des Aktrols Furkan Bölükbaşı mit dem Wortlaut "Koç und Boyner sind als Nächste dran" bei einem breiten Publikum, insbesondere bei Fenerbahçe-Fans, heftige Reaktionen aus. Bölükbaşıs Äußerungen wurden als Drohung aufgefasst, was die Frage aufwirft, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden.
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Der Bürgermeister der Stadt Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, der Bürgermeister von Şişli, Resul Emrah Şahan, und der Bürgermeister von Beylikdüzü, Murat Çalık, sowie 87 weitere Personen, darunter Führungskräfte der Stadtverwaltung Istanbul, wurden in Gewahrsam genommen. Insgesamt liegen gegen 106 Personen Haftbefehle vor.
Während die Inhaftierungen das Hauptthema der türkischen und internationalen Öffentlichkeit wurden, blieben auch die sogenannten Aktrols in diesem Prozess nicht untätig. Furkan Bölükbaşı, der als Aktrol bekannt ist, stieß mit seiner Nachricht auf heftige Kritik, insbesondere bei Fenerbahçe-Fans und vielen anderen gesellschaftlichen Gruppen.
Bölükbaşı, der in den sozialen Medien häufig provokative Beiträge teilt, äußerte sich zur Inhaftierung von İmamoğlu mit den Worten: "Koç und Boyner sind als Nächste dran". Während diese Nachricht als Drohung gegen den Präsidenten des Fenerbahçe-Clubs, Ali Koç, wahrgenommen wurde, reagierten Fenerbahçe-Fans scharf auf Bölükbaşı.
HEFTIGE REAKTIONEN VON FENERBAHÇE-FANS
Bölükbaşıs Beitrag löste in der Fenerbahçe-Gemeinschaft große Wellen aus. Fans äußerten in ihren Beiträgen in den sozialen Medien, dass diese Nachricht von Bölükbaşı eine klare Drohung enthalte. Viele Fenerbahçe-Anhänger kommentierten: "Ali Koç ist der Präsident eines der größten Sportvereine dieses Landes und kann nicht bedroht werden", während einige Nutzer forderten, dass die rechtliche Dimension von Bölükbaşıs Äußerungen untersucht werden müsse.
DAS 'RECHT', DAS GEGEN OPPOSITIONELLE GREIFT
Fenerbahçe-Fangruppen erklärten, dass diese Nachricht nicht nur eine Drohung gegen den Präsidenten eines Sportvereins sei, sondern auch gegen die Geschäftswelt und den sozialen Frieden, und forderten die Behörden zum Handeln auf.
Während mit dem Desinformationsgesetz fast jede Nachricht von Oppositionellen strafrechtlich verfolgt wird, gab es bisher keine offizielle Erklärung zu Bölükbaşıs Beitrag. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Ereignisse weiterentwickeln und ob ein rechtliches Verfahren eingeleitet wird.