Ali Babacan mit interessantem Vergleich zum Protokoll zwischen Zafer Partisi und CHP: 'Wer ins Wasser fällt, greift nach der Schlange'

Der Vorsitzende der DEVA-Partei, Ali Babacan, äußerte sich in einer Live-Sendung zur aktuellen politischen Lage. In Bezug auf das 'geheime Protokoll', das in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen zwischen dem Kandidaten der Millet İttifakı, dem ehemaligen CHP-Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu, und dem Vorsitzenden der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, geschlossen wurde, kommentierte Babacan: 'Wer ins Wasser fällt, greift nach der Schlange'.

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Babacan äußerte sich zu dem 'geheimen Protokoll', das in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen zwischen dem Kandidaten der Millet İttifakı, dem ehemaligen CHP-Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu, und dem Vorsitzenden der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, geschlossen wurde.

„Wir wussten von dem ersten Protokoll, aber vom zweiten wussten wir nichts“, sagte Babacan und fügte hinzu: „Angesichts der damaligen Zwangslage haben wir es als 'Wer ins Wasser fällt, greift nach der Schlange' bewertet.“

Die wichtigsten Punkte aus Babacans Erklärung:

„ES GAB EIN PROTOKOLL MIT 6 UNTERSCHRIFTEN“

„Wir wussten von dem ersten Protokoll, aber vom zweiten wussten wir nichts. Selbst die Sprecher der CHP wussten nichts davon, das ist die eigene Aussage von Herrn Kılıçdaroğlu. Natürlich hat uns das betrübt. Es war ein Schritt, der das Vertrauensverhältnis erschüttern würde.

Hätten wir die Wahl gewonnen, hätte es auf der einen Seite ein öffentlich bekanntes Protokoll mit 6 Unterschriften gegeben.

Auf der anderen Seite dieses Protokolls gab es eine Vereinbarung, die zwei Personen im Geheimen getroffen hatten. Daher konnte uns diese Vereinbarung nicht aufgezwungen werden.

„WER INS WASSER FÄLLT, GREIFT NACH DER SCHLANGE“

Da es eine Vereinbarung gab, bei der 86 Millionen Menschen als Notar fungierten, konnte dies ohnehin nicht gültig sein. Sind wir betrübt? Ja, wir sind betrübt. Angesichts der damaligen Zwangslage haben wir es als 'Wer ins Wasser fällt, greift nach der Schlange' bewertet.

Nach der Wahl haben wir Kılıçdaroğlu nicht zur Rede gestellt, ich bin sicher, dass auch er diesbezüglich Bedauern empfindet. Wir haben viele Angebote erhalten, wie 'Lass uns das unter uns ausmachen und nicht bekannt geben'.

Ich habe mich immer dagegen ausgesprochen; das wäre herausgekommen und wir hätten uns blamiert. Wir stehen immer für Transparenz.“