Aliyev fordert Entschädigung von Russland

Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev erklärte, dass man von Russland bezüglich des in Kasachstan abgestürzten Passagierflugzeugs noch immer keine offizielle Antwort erhalten habe, und forderte die Bestrafung der Verantwortlichen für den Vorfall.

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Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev machte auf dem 3. Globalen Medienforum in Schuscha, das in Chankendi stattfand, wichtige Aussagen. Aliyev behauptete, dass das am 25. Dezember 2024 abgestürzte Flugzeug der Fluggesellschaft AZAL gezielt ins Visier genommen wurde, und erklärte, dass sie sich an die internationale Justiz wenden werden. Aliyev sagte: "Unser Flugzeug wurde zweimal getroffen und wir warten seit sieben Monaten auf eine Erklärung aus Russland." Er betonte, dass den Familien der Opfer und AZAL Entschädigungen gezahlt werden müssten.

Aliyev sprach auch über den geplanten Sangesur-Korridor zwischen Aserbaidschan und Nachitschewan und erklärte, dass sie für Verwaltungsvorschläge von US-Unternehmen nicht offen seien. "Wir werden nicht zulassen, dass ein ausländisches Unternehmen auf unserem Territorium die Verwaltung übernimmt", sagte er.

Aliyev kritisierte auch die Beobachtungsmission der Europäischen Union in Armenien und behauptete, dass diese Mission Spionageaktivitäten durchführe. "Sie sind professionelle Agenten und spionieren gegen den Iran", äußerte er.

Aliyev gab auch Informationen über den Friedensprozess und erklärte, dass zwischen Aserbaidschan und Armenien eine Einigung über den Text des Friedensabkommens erzielt worden sei. Er gab an, dass Armenien anfangs zwei Punkte nicht akzeptiert habe, diese jedoch nach dem Sieg von Donald Trump bei den US-Wahlen ebenfalls akzeptiert wurden.

Abschließend antwortete Aliyev auf eine Frage zur Nutzung künstlicher Intelligenz und sagte, dass er sie selbst noch nicht nutze, es aber Familienmitglieder gebe, die dies täten. Aliyev ging auch auf die Wiederaufbauarbeiten in Karabach ein, erläuterte die Infrastrukturinvestitionen in der Region und sagte: "Wir werden diese Region in ein Paradies verwandeln."