Bewegung in den Kulissen von Ankara: Erdoğan bereitet 'Umstrukturierung' vor

In den politischen Kulissen von Ankara wird behauptet, dass Präsident Recep Tayyip Erdoğan an einem umfassenden Plan für Veränderungen arbeitet, der vom Kabinett über die Bürokratie und die Parteiorganisationen bis hin zur Wirtschaftsstruktur reicht. Die Behauptungen deuten auf Vorbereitungen für gleichzeitige Revisionen in zahlreichen Ministerien und Institutionen hin.

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In der Hauptstadt Ankara soll die politische Aktivität hinter den Kulissen mit Beginn des Aprils zugenommen haben.

Wie Merve Kılıç von der Zeitung Cumhuriyet berichtet, steht die Umsetzung eines umfassenden Umstrukturierungsplans auf der Tagesordnung, an dem Präsident Recep Tayyip Erdoğan angeblich schon seit Längerem arbeitet.

Es wird darauf hingewiesen, dass sich dieser Plan nicht nur auf das Kabinett beschränkt, sondern eine weitreichende Neuordnung umfasst, die verschiedene Ebenen der Staatsverwaltung betrifft.

MÖGLICHES REVISIONSSZENARIO IM KABINETT

Den Behauptungen zufolge wird darüber gesprochen, dass vier oder fünf Minister des derzeitigen Kabinetts entlassen oder auf andere Posten versetzt werden könnten.

Es wird behauptet, dass sich die Veränderungen an Kriterien wie Leistungsbewertungen und dem Beitrag zum Wahlprozess orientieren werden.

Einige Namen könnten demnach in der neuen Phase auf andere, wahlkampforientierte Aufgaben verlagert werden.

BEHAUPTUNG EINER UMFASSENDEN NEUORDNUNG DER STAATSVERWALTUNG

In den Kulissen wird zudem behauptet, dass nicht nur das Kabinett betroffen ist, sondern auch breitere Schritte geplant sind, um das Gleichgewicht zwischen Politik und Bürokratie neu zu justieren.

Es wird spekuliert, dass in der neuen Kabinettsstruktur Personen mit Erfahrungen als Abgeordnete, Gouverneure oder Bürgermeister vertreten sein könnten.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass eine Änderung des Systems der Vizepräsidentschaft und eine Erhöhung der Anzahl dieser Positionen zur Debatte stehen könnten.

PLÄNE FÜR VERÄNDERUNGEN IN BÜROKRATIE UND ÖFFENTLICHEN EINRICHTUNGEN

Während behauptet wird, dass ein umfassendes Dekret für Ernennungen in der Sicherheitsbürokratie vorbereitet werden könnte, stehen angeblich auch hochrangige Veränderungen in einigen öffentlichen Einrichtungen auf der Tagesordnung.

Zu den Behauptungen gehört auch die Information, dass bei zwei öffentlichen Banken ein Wechsel der Geschäftsführung geplant sei und in den Ministerien weitreichende personelle Revisionen geprüft würden.

Auch in den Parteiorganisationen wird von einer Erwartung auf Veränderungen berichtet, insbesondere in Regionen, in denen die Leistung als gering eingestuft wird.