Anklageschrift gegen Zafer-Parti-Chef Ümit Özdağ nach Antalya übermittelt
Das Gericht in Istanbul hat aufgrund von Unzuständigkeit entschieden, die Anklageschrift gegen den Vorsitzenden der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, nach Antalya zu übermitteln.
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Nachdem der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, aufgrund von Äußerungen, die er bei einem in Antalya abgehaltenen Beratungstreffen der Provinzvorsitzenden seiner Partei getätigt hatte, in Ankara festgenommen, nach Istanbul gebracht und vom zuständigen Richter wegen des Vorwurfs der "Aufstachelung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit sowie Herabwürdigung" inhaftiert worden war, hat das Gericht nun eine Entscheidung bezüglich der Anklageschrift getroffen, in der ihm "Beleidigung des Präsidenten" vorgeworfen wird und eine Freiheitsstrafe von bis zu 4 Jahren und 8 Monaten sowie ein politisches Betätigungsverbot gefordert werden.
NACH ANTALYA ÜBERMITTELT
Die an das 35. Strafgericht erster Instanz in Istanbul übermittelte Anklageschrift wurde nach einer Prüfung mit der Begründung der 'Unzuständigkeit' an das Strafgericht erster Instanz in Antalya verwiesen, da die betreffende Rede in Antalya gehalten wurde.
ERMITTLUNGSVERFAHREN ZUR INHAFTIERUNG DAUERT AN
Ümit Özdağ war aufgrund verschiedener Vorwürfe, die auch seine Social-Media-Beiträge umfassten, wegen "Aufstachelung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit sowie Herabwürdigung" inhaftiert und in das Marmara-Gefängnis überstellt worden. Das Ermittlungsverfahren, das zu Özdağs Inhaftierung führte, dauert weiterhin an.