Anklageschrift zum Parteitag angenommen! Bemerkenswerte Aussage von Kılıçdaroğlu: 'Ich lasse nicht zu, dass meine Partei in Gerichtskorridoren diskutiert wird'
Die Anklageschrift zum 38. ordentlichen Parteitag der CHP wurde angenommen. Gegen 12 Personen, darunter Ekrem İmamoğlu und Özgür Çelik, wurde wegen des Vorwurfs der 'Wahlfälschung' ein Verfahren mit einer Forderung von jeweils 1 bis 3 Jahren Haft eingeleitet. Auch der ehemalige Parteivorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu äußerte sich dazu.
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Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hatte eine Anklageschrift gegen 12 Personen erstellt, darunter der Bürgermeister der Stadt Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, der Bürgermeister der Stadt Izmir, Cemil Tugay, und der CHP-Provinzvorsitzende von Istanbul, Özgür Çelik. Ihnen wird gemäß Artikel 112 des Parteiengesetzes "Wahlfälschung" vorgeworfen, wofür Haftstrafen von jeweils 1 bis 3 Jahren gefordert werden. Die Anklageschrift wurde vom 26. Strafgericht erster Instanz in Ankara angenommen. Nach der Erstellung des Zustellungsbeschlusses durch das Gericht werden Datum und Uhrzeit der Verhandlung festgelegt.
Der ehemalige CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu äußerte sich zum Parteitag-Verfahren.
Gegenüber dem Journalisten İsmail Küçükkaya erklärte Kılıçdaroğlu: "Ich werde meine Partei, die Partei, die die Republik gegründet hat, nicht in Gerichtskorridoren thematisieren und ich lasse nicht zu, dass meine Partei vor Gericht diskutiert wird. Deshalb bin ich nicht zur Aussage erschienen und werde es auch nicht tun."