Antrag auf endgültigen Parteiausschluss von Kılıçdaroğlu

Der CHP-Bezirksvorsitzende von Ayvalık, Hüseyin Şalmanlı, hat einen Antrag auf Einleitung eines Disziplinarverfahrens gestellt, um Kemal Kılıçdaroğlu endgültig aus der Parteimitgliedschaft auszuschließen.

12punto

In der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) hat sich eine bemerkenswerte Entwicklung ereignet. Nach einer Gerichtsentscheidung bezüglich des letzten Parteitags der CHP hat der Bezirksvorsitzende von Ayvalık, Hüseyin Şalmanlı, Schritte eingeleitet, um ein Disziplinarverfahren gegen den ehemaligen Parteivorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu in Gang zu setzen.

Der Vorsitzende Şalmanlı forderte in seinem durch seinen Anwalt Muharrem Saygı eingereichten Antrag, dass Kılıçdaroğlu disziplinarisch belangt und endgültig aus der Partei ausgeschlossen wird. In der Petition wurde darauf hingewiesen, dass sowohl die Satzung der CHP als auch die Disziplinarordnung für alle Mitglieder und Parteiorgane bindend seien. Zudem wurde betont, dass kein Amt über der Parteidisziplin stehen könne.

Şalmanlı forderte eine Untersuchung von Praktiken, die die Wirksamkeit der Parteiorganisationen schwächen, von Erklärungen, die die Partei in der Öffentlichkeit negativ beeinflussen, sowie von Entscheidungen, die nicht mit den Grundsätzen der Partei vereinbar sind. In der Petition wurde zudem die Einschätzung festgehalten: „Das grundlegende Ziel des Parteirechts ist es, nicht Personen, sondern die institutionelle Struktur zu schützen.“

Die besagte Petition wurde zur Prüfung an den Wahlvorstand des Bezirks Ayvalık weitergeleitet.