Antrag auf Untersuchung der im Erdbeben vermissten Kinder mit Stimmen von AKP und MHP abgelehnt

Der von der IYI-Partei eingebrachte Antrag zur Identifizierung der im Erdbeben Vermissten und zur Untersuchung von Vorwürfen über Kindesentführungen wurde mit den Stimmen von AKP und MHP abgelehnt.

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Der Antrag der IYI-Partei auf eine Untersuchung der im Erdbeben vermissten Kinder wurde heute in der Generalversammlung der TBMM beraten.

Der Antrag forderte die Identifizierung der in den Trümmern verschollenen Bürger, die Überprüfung der vom Minister bekannt gegebenen Informationen sowie eine umfassende Bewertung der Vorwürfe bezüglich Kindesentführungen.

"EIN RECHTLICHER PROZESS MUSS EINGELEITET WERDEN"

Der Abgeordnete der IYI-Partei für Antalya, Aykut Kaya, erläuterte die Begründung des Antrags wie folgt: "Wir erwarten, dass diese Vermisstenfälle sowohl aus dem Erdbeben von 1999 als auch vom 6. Februar ernsthaft und in einer Weise untersucht und abgeschlossen werden, die der Größe der Republik Türkei würdig ist. Wenn wir als Staat unsere Vermissten faktisch nicht finden können, muss unmittelbar danach ein rechtlicher Prozess bezüglich des Status der vermissten Personen oder Kinder eingeleitet werden."

Der Abgeordnete der DEM-Partei für Kocaeli, Ömer Faruk Gergerlioğlu, erklärte, dass die Forderungen der Angehörigen der Vermissten nicht erfüllt würden, und sagte: "In ein oder zwei Wochen werden wir hier im Parlament alle wieder 'Erdbeben, Erdbeben' rufen und viele Reden halten, aber die Regierungsvertreter hören die Stimmen der Familien immer noch nicht."

Die für die CHP sprechende Abgeordnete aus Hatay, Nermin Yıldırım, fragte: "Ist das nicht eine Angelegenheit, die das Gewissen belastet? Warum richten wir hierfür keinen Arbeitstisch ein?"

In der Abstimmung nach den Beratungen wurde der Antrag mit den Stimmen der Abgeordneten von AKP und MHP abgelehnt.