Antrag der AKP angenommen: Türkisches Parlament geht für eine Woche in die Pause
Der Beschluss, die Arbeit der TBMM-Generalversammlung für eine Woche zu unterbrechen, wurde auf Antrag der AKP angenommen. Die Oppositionsparteien reagierten scharf auf diese Entscheidung.
12punto
In der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) wurde ein von der AKP eingebrachter Antrag angenommen, der eine einwöchige Unterbrechung der Arbeit der Generalversammlung vorsieht. Diese Entscheidung sorgt für Unsicherheit darüber, wann das 11. Justizpaket und andere wichtige Regelungen beraten werden, und stieß auf den Widerstand der Oppositionsparteien.
Der Abgeordnete der İYİ-Partei für Denizli, Yasin Öztürk, betonte in seiner Stellungnahme zu dem Antrag, dass das Gesetzgebungsorgan nicht nach Urlaubs- oder Zeitplänen, sondern nach den Bedürfnissen der Bevölkerung arbeiten müsse. Öztürk erklärte: "Die Aufgabe des Parlaments ist es nicht, einem Kalender hinterherzujagen, sondern bedarfsgerechte Gesetze zu erlassen, seine Kontrollfunktion auszuüben und den Haushalt zu beraten."
Der CHP-Abgeordnete für Istanbul, Cemal Enginyurt, kritisierte hingegen, dass nach der einwöchigen Pause des Parlaments erneut über die Festlegung der Arbeitstage abgestimmt werden soll. Enginyurt sagte dazu: "Eigentlich ist das gar nicht nötig, da wir ohnehin mit den Stimmen beider Seiten alles entweder annehmen oder ablehnen."