Antrag zur LGS im Parlament abgelehnt
Ein Antrag zur Untersuchung der Manipulationsvorwürfe bei der Aufnahmeprüfung für weiterführende Schulen (LGS) wurde im türkischen Parlament mit den Stimmen von AKP und MHP abgelehnt.
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In der Großen Nationalversammlung der Türkei standen die Diskussionen um die Aufnahmeprüfung für weiterführende Schulen (LGS) im Mittelpunkt. In der unter dem Vorsitz des stellvertretenden Parlamentspräsidenten Tekin Bingöl tagenden Generalversammlung wurde der vom İYİ-Partei-Abgeordneten aus Bursa, Yüksel Selçuk Türkoğlu, eingebrachte Antrag, der eine Untersuchung der Manipulationsvorwürfe im LGS-Prozess 2025 forderte, mit den Stimmen der AKP- und MHP-Abgeordneten abgelehnt.
Der stellvertretende AKP-Fraktionsvorsitzende Muhammet Emin Akbaşoğlu behauptete, die İYİ-Partei betreibe Desinformation bezüglich der LGS-Ergebnisse. Akbaşoğlu warf dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der İYİ-Partei, Turhan Çömez, vor, in den sozialen Medien falsche Informationen zu verbreiten, und erklärte, die Öffentlichkeit sei diesbezüglich bereits informiert worden.
Auf der anderen Seite erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ-Partei, Turhan Çömez, dass der Minister auf seine Fragen zu den LGS-Ergebnissen nicht geantwortet habe. Çömez betonte, er habe die Offenlegung der Details der Prüfung gefordert, bei der 719 Schüler die volle Punktzahl erreicht hatten, jedoch keine Antwort erhalten.
SPANNUNGEN IM PARLAMENT
Während der Ausführungen von Çömez unterbrach der stellvertretende Parlamentspräsident Bingöl die Sitzung für 10 Minuten, nachdem es zu Reaktionen aus den Reihen der AKP gekommen war. Diese Entwicklungen verdeutlichten, wie hitzig die Debatten über das Thema LGS in der Großen Nationalversammlung geführt werden.