Antwort der AKP auf die Behauptungen zur „Bildschirm-Erlaubnis“
Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Faruk Acar hat auf die Behauptung des Journalisten İsmail Saymaz reagiert, wonach AKP-Abgeordnete auf Anweisung von Präsident Erdoğan eine „Bildschirm-Erlaubnis“ erhalten hätten.
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Der Artikel des Journalisten İsmail Saymaz, wonach auf Anweisung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan eine Strategieänderung vorgenommen wurde, um AKP-Abgeordneten mehr Präsenz in Fernsehsendungen zu ermöglichen, sorgt weiterhin für Gesprächsstoff.
Saymaz hatte in seiner Kolumne bei Halk TV behauptet, dass die AK-Partei ihre Medienstrategie ändere und künftig statt regierungsnaher Journalisten vermehrt AKP-Abgeordnete und Funktionäre in den Medien präsent sein würden.
STELLUNGNAHME DER AKP
Auf diese Behauptungen reagierte der stellvertretende AKP-Vorsitzende und Leiter für Öffentlichkeitsarbeit und Medien, Faruk Acar. Acar erklärte, es sei natürlich, dass von Parteimitgliedern erwartet werde, in den Medien präsenter und aktiver zu sein. In seiner Stellungnahme sagte Acar: „Alle unsere Vorstandsmitglieder, Organisationsmitglieder und Abgeordneten sind bereits jetzt mit ihren Einschätzungen zu nationalen Themen in den Medien und vor Ort aktiv. Es ist nur natürlich, die Erwartungen an eine noch aktivere Rolle entsprechend der aktuellen Agenda zu erfüllen.“
In einem Beitrag über soziale Medien betonte Acar, dass die Türkei im letzten Vierteljahrhundert viele nationale und internationale Krisen überstanden und sehr bedeutende Reformen umgesetzt habe. Acar erklärte, dass diese Erfolge unter der Führung von Präsident Erdoğan erzielt wurden und die AK-Partei in ihrer Medien- und Kommunikationspolitik stets eine nationale Haltung eingenommen habe. „Denn bei nationalen Angelegenheiten kann Neutralität niemals eine Haltung sein“, sagte Acar und betonte, dass die Medienpolitik der AK-Partei in diesem Sinne gestaltet sei.
„DIE IN DEN RAUM GESTELLTE AGENDA ENTSPRICHT NICHT DER WAHRHEIT“
In der Fortsetzung seiner Erklärung betonte Acar, dass die ihrer Partei zugeschriebenen Diskussionen um eine „Bildschirm-Erlaubnis“ nicht der Wahrheit entsprächen und die Öffentlichkeit diesbezüglich in die Irre geführt werde. Er fügte hinzu: „Wir möchten die Öffentlichkeit darüber informieren, dass die darüber hinaus in den Raum gestellten und unserer Partei zugeschriebenen Themen nicht der Wahrheit entsprechen.“