Antwort von Murat Kurum auf die Frage zu 'Kanal Istanbul'! Wird das Projekt fortgesetzt, falls er gewählt wird?

Murat Kurum, der Kandidat der Volksallianz (Cumhur İttifakı) aus AKP und MHP für das Bürgermeisteramt von Istanbul (İBB), äußerte sich zum Kanal-Istanbul-Projekt, das bei den Bürgern auf Kritik stößt.

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Der Kandidat für das Bürgermeisteramt von Istanbul (İBB), Murat Kurum, beantwortete im Rahmen seiner Kommunalwahlkampagne in Güngören Fragen von Journalisten.

Auf die Frage eines Journalisten: "In einer Sendung, an der Sie gestern Abend teilgenommen haben, sorgte Ihre Aussage, dass die Zahl der bei Erdbeben Verstorbenen 130.000 beträgt, für Verwirrung. Meinten Sie mit dieser Zahl die Opfer der Erdbeben vom 6. Februar?", antwortete Kurum, dass er sowohl in der gestrigen Fernsehsendung als auch in früheren Programmen erklärt habe, dass die Zahl der Bürger, die bei Erdbeben in der Türkei im letzten Jahrhundert ums Leben kamen, 130.000 erreicht habe und dass bei der jüngsten 'Katastrophe des Jahrhunderts' 50.000 Menschen ihr Leben verloren hätten.

ANTWORT AUF DIE FRAGE ZU KANAL ISTANBUL

Auf die Frage, ob das Kanal-Istanbul-Projekt fortgesetzt werde, falls er zum İBB-Bürgermeister gewählt würde, gab Kurum folgende Antwort:

"Eigentlich sind das leider Szenarien, die von der derzeitigen Verwaltung, von denen, die sich nicht um Istanbul kümmern, die keine Lösungen für Istanbuls Probleme finden und die das Verkehrselend sowie das Erdbebenrisiko in Istanbul nicht beseitigen, über Agenturen konstruiert werden. Wir werden uns an diesen Szenarien nicht beteiligen. Was haben wir vom ersten Tag an gesagt? Wir werden uns mit den Problemen Istanbuls befassen und uns darauf konzentrieren. Die Behauptung, 'das Kanal-Istanbul-Projekt sei ein Verrat an Istanbul', sind wieder dieselben Szenarien und Spiele derjenigen, deren Agenda nicht Istanbul ist. Es sind politische Szenarien. Wir sind uns dieser Szenarien bewusst. Die Istanbuler sind sich dieser Szenarien bewusst. Deshalb sagen wir immer: Nichts, was nicht auf der Agenda Istanbuls steht, wird auch auf unserer Agenda stehen. Wir möchten, dass diejenigen, die dieses Szenario entworfen haben, in den Spiegel schauen. Wir wissen, dass sie nicht aufrichtig sind. Wir werden uns hier auf die Probleme Istanbuls konzentrieren, auf die dringenden und vorrangigen Aufgaben und Angelegenheiten."