Antwort von Volkswagen auf den Boykottaufruf der CHP
Nach dem von der CHP initiierten Volkswagen-Boykott hat sich der deutsche Automobilriese zu Wort gemeldet. Die Konzernzentrale der Volkswagen AG in Deutschland erklärte, die politischen Entwicklungen in der Türkei aufmerksam zu verfolgen, und betonte: „Die Unabhängigkeit der Justiz ist für uns eines der grundlegenden Elemente wirtschaftlicher Sicherheit.“ Der Konzern unterstrich zudem, dass die Zusammenarbeit mit dem türkischen Vertriebspartner Doğuş Otomotiv fortgesetzt werde.
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Die Konzernzentrale der Volkswagen AG in Deutschland, deren türkischer Vertrieb von der Doğuş-Gruppe von Ferit Şahenk geleitet wird, hat eine Stellungnahme zu dem von der CHP initiierten Boykott abgegeben. Der deutsche Automobilriese erklärte, die jüngsten Entwicklungen in der Türkei aufmerksam zu verfolgen und teilte mit: „Wir hoffen, dass im aktuellen angespannten politischen Umfeld die legitimen Interessen der gesamten Bevölkerung berücksichtigt werden. Gleichzeitig ist die Unabhängigkeit der Justiz für uns ein grundlegendes Element für die Sicherheit wirtschaftlicher Planung und unternehmerischen Erfolg.“
In seiner Antwort auf einen Brief von Ahmet Güler, der seit vielen Jahren den Vorsitz der Deutsch-Türkischen Freundschaftsföderation innehat, zum Thema Boykott erklärte der Volkswagen-Konzern: „Wir unterhalten eine langjährige Geschäftsbeziehung mit Doğuş Otomotiv, unserem nationalen Vertriebspartner für unsere Produkte im türkischen Automobilsektor. Wir glauben, dass dem türkischen Rechtsstaat insbesondere unter den gegenwärtigen Bedingungen eine große Verantwortung zukommt.“