Appell von Ekrem İmamoğlu an Erdoğan: Hauptsache, der Stuhl ist nicht kaputt!
Nach Erhalt seines Mandats forderte der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, einen Termin beim AKP-Vorsitzenden und Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan. İmamoğlu erinnerte dabei an den Vorfall mit dem kaputten Stuhl im Jahr 2019.
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Nachdem er die Wahl zum Bürgermeister der Stadt Istanbul bei den Kommunalwahlen am 31. März erneut gewonnen hat, nahm Ekrem İmamoğlu sein Mandat entgegen.
In einer Pressekonferenz in Saraçhane betonte İmamoğlu die Bedeutung der Demokratie und bat den AKP-Vorsitzenden und Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan um einen Termin.
ERINNERUNG AN DEN VORFALL MIT DEM KAPUTTEN STUHL IM JAHR 2019
„Ich sage es hier ganz offen und deutlich: Wann immer Sie es wünschen und wollen, steht Ekrem İmamoğlu bereit, um mit Ihnen, sehr geehrter Herr Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, über die Zukunft Istanbuls zu sprechen, das möchte ich übermitteln.“, erklärte İmamoğlu und fügte hinzu: „Später heißt es dann: ‚Hast du um einen Termin gebeten?‘ Ich habe darum gebeten, ich bitte darum. Ich bitte erneut darum, mal sehen, was passiert. Hauptsache, der Stuhl ist nicht kaputt.“
AUFRUF ZUR ZUSAMMENARBEIT MIT DER REGIERUNG
İmamoğlu sagte: „Ich schlage der Regierung eine Arbeitsteilung bei lokalen und nationalen Themen sowie eine Zusammenarbeit bei allen Angelegenheiten vor, die unsere Bürger betreffen, sowie einen ehrlichen und fairen Wettbewerb. Lassen Sie uns zusammenarbeiten.“
"WARUM ÜBERGEBEN SIE DAS MANDAT NICHT?"
İmamoğlu kritisierte, dass einigen von der CHP gewählten Bezirksbürgermeistern ihre Mandate nicht ausgehändigt wurden, und fragte: „Warum übergeben Sie das Mandat in Tuzla, wo wir mit großem Vorsprung gewonnen haben, nicht an meinen jungen Weggefährten Ali Eren Bingöl?“ Er fuhr fort: „Wir erfahren, dass der Bürgermeister von Tuzla, obwohl seine Amtszeit beendet ist, noch eine Ausschreibung über 62 Millionen Lira vergibt.“