Außerordentlicher Einspruch der Yeniden Refah Partisi bei der YSK: 'Wie auch immer das geschieht, die Stimmen der AKP steigen'
Die Yeniden Refah Partisi hat beim Hohen Wahlausschuss (YSK) einen außerordentlichen Einspruch eingereicht, in dem sie Unregelmäßigkeiten bei drei Wahlurnen im Bezirk Siverek in Şanlıurfa nach den Kommunalwahlen vom 31. März geltend macht.
İHA
Der Wahlkoordinationsvorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Mahmut Tandoğan, und der Bürgermeisterkandidat der Yeniden Refah Partisi für Siverek, Hasan İzol, haben nach den Kommunalwahlen vom 31. März einen außerordentlichen Einspruch beim YSK eingereicht, in dem sie Unregelmäßigkeiten bei drei im Bezirk Siverek in Şanlıurfa aufgestellten Wahlurnen behaupten.
"WIE AUCH IMMER DAS GESCHIEHT, DIE STIMMEN DER AKP STEIGEN"
Nach der Einreichung der Unterlagen äußerte sich Tandoğan vor dem YSK-Gebäude zu dem Einspruch. Er erklärte, dass die Partei nach einem Einspruch gegen die fehlerhafte Erfassung ihrer Stimmen – die im Protokoll der Bezirkswahlzusammenführung mit 0 statt mit 72 angegeben waren – mit einem Vorsprung von 8 Stimmen die Wahl gewonnen habe. Er sagte: „Nachdem dieser Vorgang abgeschlossen war, wurde eine vorschriftswidrige Neuauszählung der Wahlurnen mit den Nummern 1369, 1370 und 1371 durchgeführt. Jemand, der nicht beim Bezirkswahlausschuss akkreditiert war, kam und behauptete, es gäbe Einwände und Unregelmäßigkeiten bei diesen Urnen. Aufgrund dieser Behauptung beantragte der Vertreter der AK Parti beim Bezirkswahlausschuss Siverek eine Neuauszählung dieser drei Urnen.
Der Bezirkswahlausschuss hat diese drei Urnen daraufhin vorschriftswidrig erneut ausgezählt. Als Ergebnis der Neuauszählung dieser drei Urnen steigen, wie auch immer das geschieht, die Stimmen der AK Parti in allen drei Urnen, während die Stimmen der Yeniden Refah Partisi in allen drei Urnen sinken. Eine dieser drei Urnen stammt aus dem Dorf unseres Bürgermeisters von Şanlıurfa, Kasım Gülpınar. Dass diese Urne in diesen Vorgang verwickelt ist, hat in der Parteizentrale der Yeniden Refah Partisi einen starken Verdacht geweckt. Wir haben diese Urne untersucht und Gespräche mit dem Wahlvorstand geführt. Der Vorsitzende des Wahlvorstands dieser Urne sagte: ‚Wir haben am Wahltag die Auszählung dieser Urne im Beisein aller Parteien durchgeführt. Nach der Auszählung der Urne wurden keine abweichenden Vorgänge festgestellt.‘