Auf dem Weg zum CHP-Parteitag: Kılıçdaroğlus Besuche bei İmamoğlu sorgen für Wirbel hinter den Kulissen

Die CHP erlebt bewegte Tage vor dem Parteitag am 6. April. Kılıçdaroğlus Besuche bei İmamoğlu und die Bedingungen für eine Kandidatur stehen auf der Tagesordnung.

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Die Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) befindet sich vor dem Parteitag am 6. April in einer intensiven Vorbereitungsphase. Dass der ehemalige Parteivorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu den im Silivri-Gefängnis inhaftierten Ekrem İmamoğlu zweimal besucht hat, hat in den Parteikreisen für großes Aufsehen gesorgt. Es heißt, Kılıçdaroğlus einzige Bedingung für eine Kandidatur sei das Sammeln von 600 bis 700 Delegiertenunterschriften.

Laut einem Bericht von Başak Kaya von Sözcü werden Forderungen nach Veränderungen innerhalb der Partei sowie Kritik an der aktuellen Führung von Personen aus dem Umfeld Kılıçdaroğlus geäußert.

ÖZEL PLANT GRUNDLEGENDE ÄNDERUNGEN IM PARTEIRAT (PM)

Auf dem Parteitag wird ein neuer Parteirat (PM) gewählt und anschließend die Parteiführung bestimmt. Es heißt, der CHP-Vorsitzende Özgür Özel plane grundlegende Änderungen an der 60-köpfigen PM-Liste und vertrete die Ansicht, dass die Führung, die die Partei in die Wahl führen soll, aus erfahrenen Persönlichkeiten bestehen müsse.

GEFAHR EINER ZWANGSVERWALTUNG BESTEHT WEITER

Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Ankara wegen des Vorwurfs, beim 38. ordentlichen Parteitag der CHP seien „Stimmen gegen Geld gekauft worden“, dauern an. Sollte eine Zwangsverwaltung (Kayyum) eingesetzt werden, würde eine aus drei Personen bestehende Kommission aus der Partei die CHP innerhalb von spätestens 45 Tagen zu einem Parteitag führen.

Es wird erwartet, dass Kılıçdaroğlu heute zum dritten Mal nach Silivri reist, um sich mit Ekrem İmamoğlu zu treffen. Es wird angenommen, dass diese Besuche die Listen für den Parteirat beeinflussen werden. Einige Kreise innerhalb der Partei kritisieren den Normalisierungsprozess und fordern, dass erfahrene Namen in die Führungsebene geholt werden.