Aufruf von Ümit Özdağ an CHP-Politikerin Köksal nach Äußerungen zur DEM-Partei

Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, hat die CHP-Bürgermeisterkandidatin für Afyonkarahisar, Burcu Köksal, in seine Partei eingeladen.

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Ümit Özdağ erklärte in einem Beitrag in den sozialen Medien: „Die Türen der Zafer-Partei stehen der geschätzten CHP-Bürgermeisterkandidatin für Afyon, Burcu Köksal, offen, die von İmamoğlu aus der CHP geworfen wurde, weil sie sich weigerte, Separatisten an der Stadtverwaltung zu beteiligen.“

WAS WAR PASSIERT?

Die CHP-Bürgermeisterkandidatin für Afyonkarahisar, Burcu Köksal, hatte erklärt: „Wenn ich gewählt werde, werden die Türen der Stadtverwaltung von Afyonkarahisar für jede politische Partei offen stehen, außer für die DEM-Partei.“

Während der CHP-Vorsitzende Özgür Özel bei einer Rede in Uşak von einem „Versprecher“ sprach, sagte Burcu Köksal gegenüber Barış Yarkadaş von TV100: „Ich habe das nicht aufgrund eines Versprechers gesagt, sondern weil ich zu meinem Wort stehe.“

„SIE WIRD SICH EINE ANDERE PARTEI SUCHEN MÜSSEN“

Der Bürgermeister von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, reagierte auf Köksal und sagte: „Wer sagt: 'Wenn ich Bürgermeister werde, nehme ich diese Parteimitglieder nicht in die Stadtverwaltung auf, ich treffe mich mit niemandem außer diesen Parteien', der muss sich entweder einen anderen Job suchen oder eine andere Partei.“

NEUE ERKLÄRUNG VON KÖKSAL

Die CHP-Politikerin Köksal gab auf ihrem Social-Media-Account eine neue Erklärung ab und äußerte sich wie folgt:

„Wie ich während des gesamten Wahlprozesses gesagt habe, ist meine Haltung gegenüber den Lügen, Verleumdungen und manipulierten Videos der AKP klar. Wenn ich Bürgermeisterin werde, werde ich die Stadtverwaltung nicht mit der DEM und der HÜDA-PAR verwalten.

Wenn ich Bürgermeisterin werde, werden die Türen der Stadtverwaltung für jeden weit offen stehen, der sich der Republik Türkei durch ein Staatsbürgerschaftsverhältnis verbunden fühlt, dieses Land liebt und die Einheit und Integrität dieses Landes verteidigt, ungeachtet der ethnischen Herkunft oder Konfession.“