BBP-Vorsitzender Mustafa Destici: 'Ich sage es denjenigen, die Islamfeindlichkeit betreiben, ganz offen: Wenn ihr keine Muslime seid...'

Der Vorsitzende der Großen Einheitspartei (BBP), Mustafa Destici, sagte: 'Ich sage es denjenigen, die Islamfeindlichkeit betreiben, ganz offen: Wenn ihr keine Muslime seid, dann erklärt das, damit wir euch den Status einer Minderheit zuweisen und euch entsprechend behandeln können.'

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Der Vorsitzende der Großen Einheitspartei (BBP), Mustafa Destici, gedachte bei einem im Parteihauptquartier veranstalteten Festprogramm der unschuldigen Menschen, die in Gaza ihr Leben verloren haben, und äußerte den Wunsch, dass Gaza siegreich und erfolgreich hervorgehen möge.

Destici wies darauf hin, dass es in den letzten Tagen Diskussionen über das Türkentum und den Islam gegeben habe, und erklärte: "Wir sind mit den Kurden, Turkmenen, Lasen, Tscherkessen, Albanern, Bosniaken und allen, die in dieser anatolischen Heimat leben, das türkische Volk. Der Name unserer Nation ist Türkisch. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir diese ethnischen Wurzeln ignorieren."

Destici betonte, dass man es nicht für richtig halte, die Begriffe 'türkisch' und 'aus der Türkei stammend' als gegensätzlich darzustellen. Er sagte, dies sei ein Reichtum und man akzeptiere es nicht, dass die Nation darüber gespalten werde.

Destici erklärte, dass in den letzten Tagen, ähnlich wie während des Prozesses vom 28. Februar, Angriffe auf Muslime unter dem Deckmantel des Atatürkismus und Nationalismus verübt würden, und fügte hinzu, dass dieser Angriff auch durch die Debatte um Flüchtlinge deutlich zutage trete.

BBP-Vorsitzender Destici äußerte sich wie folgt:

"Dies ist die Heimat der türkischen Nation und der Staat der Republik Türkei. Im Vertrag von Lausanne wurden die muslimischen Elemente als konstituierende Elemente anerkannt. Nicht-muslimische Elemente – Armenier, Juden, Griechen, Assyrer – wurden als Minderheiten anerkannt. Ich sage es denjenigen, die Islamfeindlichkeit betreiben, ganz offen: Wenn ihr keine Muslime seid, dann erklärt das, damit wir euch den Status einer Minderheit zuweisen und euch entsprechend behandeln können.

Wenn ihr so tut, als wärt ihr Muslime, und dann den Islam angreift oder versucht, diejenigen zu schützen, die den Islam angreifen oder unsere Werte beleidigen, dann offenbart das bereits klar euren Glauben und eure Identität. Wenn wir uns diejenigen ansehen, die dies in den letzten Jahren in der Türkei getan haben, so sind sie alle Kinder von Familien, die in der Vergangenheit in der Türkei Zuflucht gesucht haben. Einige sind aus dem Kaukasus oder vom Balkan geflohen."