Bedingte Unterstützung der CHP für die YENİ Parti: 'Im Parlament alles, was dem Land nützt...'
Während die politischen Spannungen zwischen der CHP und der YENİ Parti anhalten, kam von CHP-Führungskräften eine bemerkenswerte Einschätzung zur Arbeit im türkischen Parlament (TBMM). Parteiquellen erklärten, dass die YENİ Parti bei Anträgen und Gesetzesentwürfen, die dem öffentlichen Wohl dienen, unterstützt werden könne, die Zusammenarbeit jedoch ausschließlich auf die parlamentarische Arbeit beschränkt bleibe.
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Während die politischen Spannungen zwischen der YENİ Parti, zu der Özgür Özel und 90 weitere Abgeordnete gewechselt sind, und der CHP anhalten, wurde eine Botschaft der begrenzten Zusammenarbeit bei der parlamentarischen Arbeit ausgesendet.
Wie die regierungsnahe Zeitung Türkiye Gazetesi berichtet, erklärten Führungskräfte der CHP-Parteizentrale, dass die parteiinterne Spaltung nicht auf die Gesetzgebungsarbeit im TBMM übertragen werden dürfe. Die Führungskräfte betonten, dass man insbesondere bei Anträgen und Gesetzesentwürfen, die das öffentliche Interesse betreffen, eine konstruktive Haltung einnehmen werde.
Nachdem Özgür Özel und 90 weitere Abgeordnete aus der CHP ausgetreten waren und sich der YENİ Parti angeschlossen hatten, kam es zu einem Schlagabtausch mit scharfen gegenseitigen Erklärungen zwischen den beiden Parteien. Dennoch deutet die jüngste Einschätzung aus dem Lager der CHP darauf hin, dass die Zusammenarbeit lediglich auf die parlamentarische Ebene begrenzt bleiben soll.
CHP-Quellen gaben folgende Einschätzung ab:
"Von unserer Seite gibt es kein Problem. Wir werden der YENİ Parti bei Anträgen oder Gesetzesentwürfen im Parlament, die dem Land nützen, die notwendige Unterstützung zukommen lassen. Wir haben nur einen einzigen Gegner, und das ist die Cumhur İttifakı."
CHP-Quellen betonten, dass die Arbeit im TBMM von täglichen politischen Debatten ferngehalten werden müsse, und unterstrichen, dass nicht jede von der YENİ Parti eingebrachte Regelung unterstützt werde, sondern nur jene Vorschläge, die als im öffentlichen Interesse liegend bewertet würden.