Behauptung: İmamoğlu sah Konfliktsituation als Risiko
Am 1. Mai wurde erwartet, dass der CHP-Vorsitzende Özgür Özel, der trotz der Blockaden der Regierung nach Saraçhane gekommen war, zum Taksim-Platz marschieren würde. Dass Özel jedoch von diesem Plan abwich und den Platz verließ, brachte Spekulationen darüber auf, ob er mit dem Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, aneinandergeraten sei.
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Der Vorsitzende der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP), Özgür Özel, hatte bei der Fraktionssitzung seiner Partei erklärt, dass sie am Tag der Arbeit, dem 1. Mai, auf dem Taksim-Platz sein würden.
Am Morgen des 1. Mai erwartete die Menschenmenge, die sich in Saraçhane versammelt hatte – bestehend aus Parteimitgliedern sowie verschiedenen Vereinen, Gewerkschaften und Verbänden –, dass der CHP-Vorsitzende trotz der Polizeibarrikaden zum Taksim-Platz marschieren würde. Doch der CHP-Vorsitzende Özel, der gemeinsam mit dem Bürgermeister von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, auf dem Platz eingetroffen war, verließ diesen nach einer kurzen Erklärung wieder.
Die Ereignisse brachten die Behauptung auf, „ob İmamoğlu und Özel aneinandergeraten seien“.
'İMAMOĞLU UND ÖZEL SIND NICHT ANENANDERGERATEN'
Der Sözcü-Kolumnist Aytunç Erkin schrieb, dass diese Behauptung nicht der Wahrheit entspreche.
In seinem Artikel, in dem er angab, die Information erhalten zu haben, dass İmamoğlu gesagt habe, „eine mögliche Konfliktsituation könne ein Risiko für die Inklusivität der CHP darstellen“, zitierte Erkin zudem eine Quelle, deren Namen er nicht nannte, die er jedoch als „einen Freund, der die Korridore in Ankara und Istanbul verfolgt“ bezeichnete, mit folgenden Worten:
„Auch Özgür Özel hatte nicht die Absicht, von Saraçhane aus zu marschieren; er wollte mit 1977 Arbeitern einen Kranz am Taksim-Platz niederlegen, doch das Ministerium erteilte keine Genehmigung. Daraufhin nahm er an der Versammlung in Saraçhane teil und verließ den Platz. İmamoğlu und Özel sind nicht aneinandergeraten.“