Behauptung über Melih Gökçek vom ehemaligen Büroleiter des FETÖ-Anführers Gülen
Osman Şimşek, der 25 Jahre lang als Büroleiter des FETÖ-Anführers Gülen tätig war, äußerte sich aus den USA, wo er sich auf der Flucht befindet. Şimşek erklärte, dass eine sehr wichtige Persönlichkeit im Gästehaus in Pennsylvania übernachtet habe, und sagte: „Wer dorthin kommen durfte, wurde von Cevdet Türkyolu bestimmt.“
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Osman Şimşek, einer der engsten Vertrauten der FETÖ, der viele Jahre lang als Büroleiter von Fethullah Gülen fungierte, nahm an einem Audio-Chat des flüchtigen Emrullah (Emre) Uslu auf der Social-Media-Plattform X teil und machte dort aufsehenerregende Aussagen. Şimşek teilte Informationen darüber, dass er eine Zeit lang für die Unterbringung im Lager von Gülen in Pennsylvania zuständig war und wer das Lager betrat und verließ.
„AUCH MELİH GÖKÇEK HAT IM GÄSTEHAUS ÜBERNACHTET“
In der Sendung gab Osman Şimşek Details zu dem dreistöckigen Gebäude bekannt, das in Pennsylvania als „Gästehaus“ genutzt wurde, und sagte: „Schauen Sie, ich sage Ihnen etwas Sensationelles“, bevor er Folgendes ausführte:
„Das Gästehaus wurde von einem Geschäftsmann aus Ankara gekauft und der Gemeinschaft gespendet. Es gab drei Wohnungen. Im untersten Stockwerk wohnte unser Koch. Die mittlere Wohnung wurde genutzt, um die Gäste des Hocaefendi zu empfangen. Auch Melih Gökçek kam dorthin und war zu Gast. Viele andere wie er kamen ebenfalls. Diese Personen wurden mit dem Wissen und der Zustimmung von Cevdet Türkyolu empfangen.“
NACH FBI-ERMITTLUNGEN ENTFERNT
Der Name Osman Şimşek war bereits zuvor durch bemerkenswerte Behauptungen in die Schlagzeilen geraten. Nachdem er Informationen über Finanzbewegungen innerhalb der Gemeinschaft preisgegeben hatte, überwarf sich Şimşek mit Cevdet Türkyolu, einem der engsten Vertrauten Gülens, und wurde aus dem Lager in Pennsylvania entfernt. Es wurde behauptet, dass er im Rahmen einer vom FBI geführten Untersuchung wegen Geldwäsche Informationen weitergegeben habe.
AUCH MIT HULUSİ AKAR-BEHAUPTUNG IN DEN SCHLAGZEILEN
Şimşek war zuvor auch im Zusammenhang mit der Behauptung genannt worden, dass der damalige Generalstabschef Hulusi Akar vor dem Putschversuch vom 15. Juli einen Brief an Gülen geschickt habe. Es wurde öffentlich behauptet, dass Şimşek als Vermittler bei der Zustellung dieser Briefe an Gülen fungiert habe.