Behauptungen über Verkauf von S-400 an Drittland: Prozess nach Erdoğan-Putin-Gespräch geklärt
Es wird behauptet, dass der Verkauf der S-400-Luftverteidigungssysteme, eines der zentralen Themen in den Beziehungen zwischen der Türkei und den USA, an ein Drittland kurz vor dem Abschluss steht.
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Es gibt Berichte über eine neue Entwicklung in der Akte zum S-400-Luftverteidigungssystem, das seit langem auf der Agenda der Beziehungen zwischen der Türkei und Washington steht. Informationen aus Sicherheitskreisen zufolge soll der Prozess für den Verkauf der aus Russland erworbenen Systeme an ein Drittland in die letzte Phase eingetreten sein.
Wie Oda tv berichtet, wurde das Thema während des Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Kirgisistan, an dem auch Präsident Recep Tayyip Erdoğan teilnahm, erörtert und eine Einigung auf der Linie Ankara-Moskau in Richtung einer Lösung erzielt. Eine offizielle Erklärung dazu, an welches Land die Systeme übergeben werden sollen, liegt jedoch noch nicht vor.
Berichte über einen möglichen Verkauf der S-400 an ein Drittland waren bereits nach dem NATO-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli aufgekommen. In diesem Zusammenhang wurden die Vereinigten Arabischen Emirate als möglicher Käufer genannt.
Die S-400-Frage gilt als einer der kritischen Punkte für das F-35-Programm der Türkei und die Verteidigungsbeziehungen zu den USA. Es hieß, dass US-Präsident Donald Trump beim NATO-Gipfel positive Signale an die Türkei bezüglich der F-35 gegeben habe. Sollte der Verkaufsprozess konkretisiert werden, wird dies als Beginn einer neuen Ära in der Verteidigungsagenda zwischen Ankara und Washington bewertet.