Bemerkenswerte Erklärung von Feti Yıldız inmitten von Krisengerüchten in der Cumhur-Allianz

Dass MHP-Chef Devlet Bahçeli nicht am Empfang zum Tag der Republik teilnahm, hat Spekulationen über Spannungen innerhalb der Cumhur-Allianz befeuert. Ein Social-Media-Beitrag des MHP-Politikers Feti Yıldız sorgte für Aufmerksamkeit.

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Dass der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli und seine engsten Vertrauten, wichtige Akteure der Cumhur-Allianz, nicht am Empfang im Palast anlässlich des Tages der Republik am 29. Oktober teilnahmen, sorgte für Aufsehen.

Bahçeli nahm den ganzen Tag über an keinerlei Veranstaltungen teil, auch nicht an den Zeremonien im Anıtkabir. Die MHP wurde bei diesen Anlässen von Celal Adan und Erkan Akçay vertreten.

Dieses Verhalten Bahçelis führte zu Spekulationen über eine Krise innerhalb des Bündnisses. Nach diesen Entwicklungen erklärte Feti Yıldız, der stellvertretende MHP-Vorsitzende für Rechts- und Wahlangelegenheiten, in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X, dass Vorschläge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme keinen praktischen Wert hätten und nicht über eine bloße „geistige Gymnastik“ hinausgingen.

In seinem Beitrag auf X schrieb Yıldız: „Lassen Sie uns eine Sprache finden, die die gesamte Gesellschaft einbezieht, den Raum für Grundrechte und Freiheiten erweitert und die Zugehörigkeit der Bürger zum Land sowie ihr Vertrauen in den Staat stärkt. Lassen Sie uns in Ruhe nachdenken. Lassen Sie uns nicht in die Falle derer tappen, die darauf aus sind, Feindseligkeiten zu schüren.“

DER KONFLIKT UM DIE TRNZ

Auch die unterschiedlichen Ansichten der Bündnispartner AKP und MHP zur Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) fallen auf. Nachdem Tufan Erhürman die Präsidentschaftswahlen in der TRNZ gewonnen hatte, hatte MHP-Chef Bahçeli gefordert, dass das Parlament der TRNZ die Wahlergebnisse nicht anerkennen und stattdessen den Anschluss an die Türkei beschließen solle. Im Gegensatz dazu erklärte Präsident Recep Tayyip Erdoğan, dass die Beziehungen zu Nordzypern wie bisher fortgesetzt würden und man den Willen der Zyperntürken respektiere.