Bemerkenswerter Kommentar von Bülent Kuşoğlu zu Bürgermeistern, die zur AKP wechselten: „Sie ist der CHP sehr nahe gekommen“
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Bülent Kuşoğlu äußerte sich bemerkenswert zum Wechsel einiger Bürgermeister zur AKP.
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Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Bülent Kuşoğlu äußerte sich in einer Live-Sendung bei KRT zu den Wechseln einiger CHP-Bürgermeister zur AKP.
Auf die Frage nach den Gründen für den Parteienwechsel der Bürgermeister antwortete Kuşoğlu: „Die AK-Partei ist der CHP sehr nahe gekommen. Sie empfinden sie nicht mehr als so fremd. Deshalb wirken sie auch nicht mehr so weit entfernt. Die AK-Partei hat sich den Werten der Republik angenähert.“
Kuşoğlu betonte, dass Parteienwechsel nicht mit einem einzigen Grund erklärt werden könnten, und argumentierte, dass einige Wechsel auf Druck oder Sorgen zurückzuführen sein könnten. Kuşoğlu verwendete den Ausdruck: „Es gibt auch Wechsel aus Angst.“
In Istanbul war zuletzt bekannt geworden, dass die Bürgermeister von Tuzla und Çekmeköy sowie der stellvertretende Bürgermeister von Şile beschlossen hatten, zur AKP zu wechseln. Zuvor war bereits öffentlich geworden, dass auch der stellvertretende Bürgermeister von Beykoz zur AKP gewechselt war.
In einer früheren Erklärung hatte Kuşoğlu auch Personen kritisiert, die die CHP verlassen und eine neue Partei gegründet hatten, und argumentiert, dass diese Abspaltungen nicht auf ideologischen Gründen beruhten.
Kuşoğlu sagte dazu: „Noch gestern waren wir zusammen. Auch inhaltlich gibt es keine Unterschiede. Beim Gehen sagten sie nicht: ‚Unsere soziologische Basis hat sich verändert‘ oder ‚Wir sind nicht mehr kemalistisch‘. Sie sagten auch nicht: ‚Ihr seid nicht kemalistisch‘. Sie gingen aus persönlichen und emotionalen Gründen.“
Kuşoğlu wies zudem die Vorwürfe zurück, Kemal Kılıçdaroğlu würde „mit dem Palast zusammenarbeiten“, und erklärte, dass diese Behauptungen auf keinen konkreten Beweisen beruhten.
Kuşoğlu, der argumentierte, dass die Opposition für einen Erfolg bei der Präsidentschaftswahl gemeinsam handeln müsse, behauptete, dass die Gründung einer neuen Partei Präsident Recep Tayyip Erdoğan in die Hände spiele, und bewertete dies mit den Worten: „Wer die CHP spaltet, arbeitet mit dem Palast zusammen.“