Beschluss zur zwangsweisen Vorführung von Kılıçdaroğlu aufgehoben

Der gegen den 7. Vorsitzenden der CHP, Kemal Kılıçdaroğlu, erlassene Beschluss zur zwangsweisen Vorführung wurde aufgehoben. Die Aufhebung des Beschlusses gab Kılıçdaroğlus Anwalt Celal Çelik bekannt.

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Der gegen den 7. Vorsitzenden der CHP, Kemal Kılıçdaroğlu, erlassene Beschluss zur zwangsweisen Vorführung wurde aufgehoben. Die Aufhebung des Beschlusses gab Kılıçdaroğlus Anwalt Celal Çelik bekannt.

Çelik erklärte in seiner Stellungnahme: „Der rechtswidrige ‚Beschluss zur zwangsweisen Vorführung‘ gegen Kemal Kılıçdaroğlu wurde aufgehoben! Das 48. Strafgericht erster Instanz in Istanbul hat seinen für Aufsehen sorgenden Beschluss zurückgenommen! Der zuständige Richter sah sich gezwungen, seine eigene rechtliche Entscheidung noch vor Einreichung eines Einspruchs mit heutigem Datum aufzuheben... Zur Information der Öffentlichkeit...“

WAS WAR GESCHEHEN?

Der ehemalige CHP-Abgeordnete und Journalist Barış Yarkadaş hatte bekannt gegeben, dass das 48. Strafgericht erster Instanz in Istanbul einen „Beschluss zur zwangsweisen Vorführung“ gegen den 7. Vorsitzenden der CHP, Kemal Kılıçdaroğlu, erlassen hatte.

Yarkadaş teilte über die Social-Media-Plattform X mit, dass das Gericht den Beschluss zur zwangsweisen Vorführung im Rahmen eines Verfahrens erlassen hatte, das auf eine Klage des ehemaligen Anwalts des AKP-Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, Mustafa Doğan İnal, hin eingeleitet worden war.