Bestechungsvorwurf gegen İmamoğlu: 'Hat negative Stellungnahme abgegeben'
Der Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wird trotz seiner negativen Stellungnahme zu einem Räumungsverfahren für ein Grundstück in Başakşehir der Bestechung beschuldigt.
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In der Anklageschrift gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) wird darauf hingewiesen, dass Ekrem İmamoğlu trotz einer negativen Stellungnahme während der Räumungsverfahren für ein Grundstück in Başakşehir der Bestechung beschuldigt wird. Der Räumungsprozess, der 2019 begann und 2024 zugunsten der İBB endete, war zum Nachteil des Grundstückseigentümers Nureddin Şimşek ausgegangen.
In der Anklageschrift wird behauptet, dass Şimşek über Hüseyin Aydın Kontakt zum ehemaligen CHP-Abgeordneten Turan Aydoğan aufgenommen habe und Aydoğan mit dem Versprechen, die „Angelegenheit zu regeln“, 200.000 US-Dollar erhalten habe. Es gibt jedoch keinerlei Beweise dafür, dass İmamoğlu in diesem Prozess Geld erhalten hat.
Obwohl Ali Kurt, der Generaldirektor von KİPTAŞ, an der Spitze der Institution stand, die die Räumungen durchführte, wurden seine Äußerungen wie „Wir haben die Plünderung gestoppt“ in die Anklageschrift aufgenommen und er wurde der Bestechung beschuldigt. Kurts Rolle in diesem Prozess nimmt einen wichtigen Platz in der Anklageschrift ein.
Gegen Fatih Keleş wurde ebenfalls eine Strafe gefordert, mit der Begründung, er sei ein Organisationsleiter. Obwohl Keleş' Name in den Vorwürfen nicht auftaucht, wurde seine Bestrafung aufgrund dieser Behauptung gefordert. Ähnlich verhält es sich mit dem Bürgermeister von Şişli, Resul Emrah Şahan, gegen den ebenfalls eine Strafe gefordert wurde, obwohl ein Unternehmensleiter aussagte: „Er hat von mir kein Bestechungsgeld verlangt.“