Besuch der TİP bei der DEM-Partei

Eine Delegation der Arbeiterpartei der Türkei (TİP) hat die Ko-Vorsitzenden der DEM-Partei besucht. In einer Erklärung der DEM-Partei wurde mitgeteilt, dass ein produktives Gespräch über die politische und wirtschaftliche Krise geführt wurde, in der sich die Türkei derzeit befindet.

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Die Arbeiterpartei der Türkei (TİP) hat die DEM-Partei besucht und sich mit deren Ko-Vorsitzenden getroffen.

Der TİP-Delegation gehörten Erkan Baş, Sera Kadıgil und Doğan Ergün an. Auf Seiten der DEM-Partei nahmen Tülay Hatimoğulları, Tuncer Bakırhan und İlknur Birol an dem Gespräch teil. In einer Erklärung der DEM-Partei wurde mitgeteilt, dass ein produktives Gespräch über die politische und wirtschaftliche Krise geführt wurde, in der sich die Türkei derzeit befindet.

"GEMEINSAME GESTALTUNG DES GESELLSCHAFTLICHEN KAMPFES"

In einer nach dem Treffen von der DEM veröffentlichten Erklärung hieß es:

"In dem Gespräch wurde darauf hingewiesen, dass die wesentliche Kampflinie gegen die schwierigen Bedingungen, die durch die politische und wirtschaftliche Krise entstehen, welche die Völker der Türkei derzeit durchlaufen, in Fabriken, auf Feldern und auf den Straßen gemeinsam mit der Gesellschaft aufgebaut werden muss. Es herrschte Einigkeit darüber, dass man sich der Notwendigkeit bewusst sei, den gesellschaftlichen Kampf zu bündeln. Man sei entschlossen, mit allen Kreisen, die Teil eines gemeinsamen Kampffeldes sein können – mit Frauen-, Ökologie-, Glaubens- und Klassenkräften – zusammenzukommen und den gemeinsamen Kampf zu verstärken."

Die DEM-Partei erklärte, dass bei dem Treffen nicht nur die Dimension der demokratischen Lösung der kurdischen Frage, die den Staat und die Regierung betrifft, zur Sprache kam, sondern auch die Verantwortung der demokratischen Kräfte und die Bedeutung des gemeinsamen Kampfes hervorgehoben wurden. 

Bei dem Treffen wurde auch die Situation von Can Atalay erörtert, der trotz seiner Wahl zum Abgeordneten, der Entgegennahme seines Mandats und eines Urteils des Verfassungsgerichts (AYM) über eine Verletzung seiner Rechte aufgrund seiner Verurteilung im Gezi-Prozess weiterhin inhaftiert bleibt.