Besuch von Ümit Özdağ bei Müsavat Dervişoğlu! „Bozkurt“-Gruß sorgt für Aufsehen

Nach seiner Freilassung aus 148-tägiger Haft besuchte der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, den İYİ-Partei-Chef Müsavat Dervişoğlu. Das Foto der beiden Parteivorsitzenden, auf dem sie den „Bozkurt“-Gruß (Wolfsgruß) zeigen, sorgte für Aufsehen.

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Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, hat nach seiner Freilassung aus 148-tägiger Haft den Vorsitzenden der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, besucht.

Bei dem bemerkenswerten Treffen sorgte ein Foto, auf dem Özdağ und Dervişoğlu gemeinsam das „Bozkurt“-Zeichen (Wolfsgruß) zeigen, in den sozialen Medien für großes Echo.

Nach dem Gespräch gaben Dervişoğlu und Özdağ eine gemeinsame Presseerklärung ab. Dervişoğlu erklärte, man habe über die Probleme der Türkei gesprochen und werde die Gespräche fortsetzen.

Dervişoğlu sagte: „Wir haben uns gegenseitig versichert, dass wir nicht den politischen Nutzen unserer Parteien oder unsere eigenen Interessen verfolgen, sondern dass wir, falls die Notwendigkeit für ein gemeinsames Handeln entsteht, das den Forderungen und Erwartungen der großen türkischen Nation entspricht, davor nicht zurückschrecken werden. Meine Worte sind durchaus einer Bewertung zugänglich. Erlauben Sie uns, diese Bewertung in der kommenden Zeit unter uns vorzunehmen.“

Ümit Özdağ erklärte in seiner Rede, dass er seinen ersten Besuch bei einer politischen Partei der İYİ-Partei abgestattet habe, um sich für deren Unterstützung zu bedanken. In Bezug auf die jüngsten Diskussionen um Talat Pascha kündigte Özdağ an, dass er morgen um 11.00 Uhr in Ankara vor dem Talat-Pascha-Denkmal eine Schweigeminute abhalten werde.

WARNUNG AN DIE REGIERUNG BEZÜGLICH MIGRATION

Auf die Frage nach einer möglichen Migrationswelle infolge der Konflikte zwischen Israel und dem Iran antwortete Özdağ: „Die Türkei ist ein Land, das bereits ausreichend Migration aufgenommen hat. Sie braucht keine weitere Migration. Der Prozess der Rückkehr der bereits hier lebenden Menschen in ihre Heimatländer muss gestaltet werden. Es besteht die Möglichkeit, dass sich die Lage im Iran zu einem Prozess entwickelt, der zum Sturz des Regimes und möglicherweise zu einem Bürgerkrieg führt. Daher halte ich es für notwendig, die Regierung zu warnen, dass sie dies berücksichtigen und bereits jetzt die erforderlichen Maßnahmen an der Grenze ergreifen muss.“