Bolu-Bürgermeister Tanju Özcan gibt an, bedroht worden zu sein

Der Bürgermeister von Bolu, Tanju Özcan, hat bekannt gegeben, dass er aufgrund seiner Social-Media-Beiträge zur İmralı-Entscheidung der CHP von Mitgliedern der PKK und FETÖ bedroht wurde. Özcan erklärte, er habe sich nach den Drohungen an die Polizei gewandt.

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Der Bürgermeister von Bolu, Tanju Özcan, hat erklärt, dass er aufgrund seiner Beiträge in den sozialen Medien bedroht wurde, nachdem die Republikanische Volkspartei (CHP) angekündigt hatte, keine Mitglieder in die Delegation zu entsenden, die zur Insel İmralı reisen sollte. Die CHP hatte die Entscheidung getroffen, keine Abgeordneten für die Delegation zu benennen, die den Anführer der Terrororganisation, Abdullah Öcalan, auf der Insel İmralı besuchen sollte.

Özcan verteidigte diese Entscheidung und betonte, dass der Beschluss der CHP dem türkischen Volk Vertrauen gebe. In seinen Erklärungen sagte Özcan: "Die CHP hat mit ihrer heutigen Entscheidung dem türkischen Volk Vertrauen gegeben. Diejenigen, die mit Terroristen gemeinsame Sache machen, werden bei der Wahl das unterste Ergebnis sehen!" Zudem äußerte sich Özcan über den stellvertretenden CHP-Fraktionsvorsitzenden Özgür Özel: "Herr Özgür Özel wird von heute an wie ein zweiter Ecevit in Erinnerung bleiben."

Während Bürgermeister Özcan die İmralı-Entscheidung der CHP verteidigte, kritisierte er in einem weiteren Beitrag, dass die AKP einen ähnlichen Schritt unternommen habe. Özcan stellte die Frage: "Warum diskutiert jeder darüber, dass die CHP sich weigert, zum Terroristen zu gehen, aber niemand diskutiert darüber, dass die AKP zum Terroristen geht?"

NACH DEN DROHUNGEN AN DIE POLIZEI GEWANDT

Özcan gab an, dass er nach seinen Beiträgen Drohungen erhalten habe und Nachrichten sowie Anrufe von Mitgliedern der PKK und FETÖ bekommen habe. Özcan betonte, dass diese Drohungen zunähmen, und sagte: "Nach meinen jüngsten Beiträgen und meiner Kritik daran, dass man zum Anführer der Terroristen geht, werde ich seit zwei Tagen sowohl von PKK- als auch von FETÖ-Anhängern angerufen und per Nachricht beleidigt und bedroht!"

Bürgermeister Özcan erklärte, er habe den Vorfall nach den Drohbotschaften den Sicherheitsbehörden gemeldet. Özcan fügte hinzu: "Sagen Sie bloß nicht: 'Ist das nicht sehr seltsam?' Die Fäden beider Gruppen liegen in der Hand der türkeifeindlichen USA! Ich habe keine Angst, ich fürchte mich nicht vor diesen niederträchtigen Leuten! Ich teile dies nur mit der Polizei, damit es in den Archiven des Staates festgehalten wird!"