Brief von Özgür Özel an den belgischen Minister, der im Anıtkabir niederkniete

Dass der belgische Verteidigungsminister Theo Francken vor dem Mausoleum von Mustafa Kemal Atatürk im Anıtkabir niederkniete, wurde vom CHP-Vorsitzenden Özgür Özel mit Anerkennung aufgenommen und mit einem Dankesschreiben gewürdigt.

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Der belgische Verteidigungsminister Theo Francken besuchte am 25. Juli gemeinsam mit seiner Delegation das Anıtkabir. Während des Besuchs kniete Francken vor dem Mausoleum Atatürks nieder, um einen Kranz niederzulegen, und hielt anschließend eine Schweigeminute ab.

Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel betonte in einem an Francken gerichteten Schreiben, dass diese Geste eine tiefgreifende symbolische Bedeutung für den Respekt gegenüber dem Ideal der Türkei als modernes, säkulares und demokratisches Land habe. Özel erklärte, dass Franckens Besuch und seine anschließenden Äußerungen die Bedeutung von Dialog und gegenseitigem Verständnis in den internationalen Beziehungen unterstrichen.

In seinem Brief schrieb Özel: "Sehr geehrter Herr Minister Francken, im Namen unserer Bürger und meiner Partei möchte ich Ihnen meinen aufrichtigen Dank für den respektvollen und bedeutungsvollen Ausdruck Ihrer Anerkennung gegenüber Gazi Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer unserer Republik und unserer Partei, während Ihres Besuchs im Anıtkabir aussprechen.

In einer Zeit, in der wir uns bemühen, das Ideal einer modernen, säkularen und vollkommen demokratischen Türkei zu verwirklichen, trägt dieser Respekt, den Sie der Vision Atatürks entgegenbringen, eine tiefe symbolische Bedeutung.

Das Erbe eines Staatsmannes zu bewahren, der universelle Werte wie Freiheit, Gleichheit und Rationalität verteidigte, ist nicht nur ein Zeichen historischen Bewusstseins, sondern auch eine starke Bestätigung der gemeinsamen Prinzipien, die demokratische Gesellschaften über Grenzen hinweg verbinden."

Özel fuhr in seinem Brief wie folgt fort:

"Die nachdenklichen Äußerungen, die Sie nach Ihrem Besuch gemacht haben, haben Ihre Aufrichtigkeit und Ihre staatsmännische Haltung deutlich unterstrichen. Solche Verhaltensweisen, die über kulturelle und politische Unterschiede hinausgehen, bilden die Grundlage für einen echten Dialog und gegenseitiges Verständnis in den internationalen Beziehungen.

Im Namen von Millionen Bürgern, die den Gründungswerten unserer Republik verbunden sind, danke ich Ihnen nochmals und wünsche mir, Sie bald persönlich kennenzulernen und mich mit Ihnen austauschen zu können. Mit Respekt und Anerkennung."