Brisanter Bericht der Rechtsmedizin: Neues Krankenhaus für Murat Çalık erforderlich

Das Istanbuler Institut für Rechtsmedizin hat eine Stellungnahme zum Gesundheitszustand des inhaftierten Bürgermeisters von Beylikdüzü, Mehmet Murat Çalık, abgegeben. Darin wird die in Izmir durchgeführte Biopsie als unzureichend eingestuft und empfohlen, Çalık in ein voll ausgestattetes Krankenhaus zu verlegen.

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Das Istanbuler Institut für Rechtsmedizin hat eine wichtige Stellungnahme zum Gesundheitszustand des inhaftierten Bürgermeisters von Beylikdüzü, Mehmet Murat Çalık, abgegeben. Das Institut betonte, dass die bei Çalık in Izmir durchgeführte Knochenmarkbiopsie für eine Diagnose nicht ausreicht und kein eindeutiges Ergebnis erzielt werden konnte.

Das Institut für Rechtsmedizin erklärte, dass der Bericht vollständig erstellt wurde und das Dokument keinerlei Mängel oder Fälschungen aufweist.

SEIT 26 JAHREN KEIN RÜCKFALL

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass bei Mehmet Murat Çalık im Jahr 1999 eine akute myeloische Leukämie (AML) diagnostiziert wurde, die Krankheit jedoch in den vergangenen 26 Jahren nicht wieder aufgetreten ist und die Symptome verschwunden sind.

Die Rechtsmedizin gab an, dass in der vorliegenden Akte kein Pathologiebericht oder Behandlungsnachweis aus der Vergangenheit zu dieser Diagnose gefunden werden konnte.

KEINE BEWEISE FÜR LYMPHOM-BEHAUPTUNG

In der Bewertung der Gesundheitsakte von Çalık wurde mitgeteilt, dass keine Befunde vorliegen, die den Verdacht auf Lymphdrüsenkrebs (Lymphom) bestätigen würden. Dies bedeutet, dass einige in der Öffentlichkeit diskutierte Behauptungen nicht durch Dokumente gestützt werden.

Die kritischste Feststellung im Bericht ist die Empfehlung, Mehmet Murat Çalık in ein voll ausgestattetes Krankenhaus zu verlegen, in dem weiterführende Untersuchungen durchgeführt werden können, um eine gesicherte Diagnose zu stellen. Die Rechtsmedizin wies darauf hin, dass die Unzulänglichkeit der vorliegenden Biopsieergebnisse einen verlässlichen Diagnoseprozess verhindert.