Büro von Pedro Sánchez durchsucht
In Spanien wurde die Madrider Parteizentrale der Sozialistischen Partei, deren Vorsitzender Ministerpräsident Pedro Sánchez ist, im Rahmen einer Untersuchung wegen Vorwürfen der illegalen Parteienfinanzierung von Sicherheitskräften durchsucht.
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Die regierende Sozialistische Partei (PSOE) in Spanien sieht sich aufgrund von Vorwürfen der illegalen Finanzierung mit einem Gerichtsverfahren konfrontiert. Am Morgen wurde das im Zentrum der Hauptstadt gelegene Parteigebäude von Polizeikräften durchsucht. Polizei- und Sicherheitsbehörden teilten keine Details zu den laufenden Ermittlungen mit und betonten, dass die Akte unter Geheimhaltung geführt werde.
Diese Untersuchung gegen die Partei steht im Zusammenhang mit einer Reihe von Korruptionsvorwürfen, die angeblich mit dem Umfeld von Ministerpräsident Sánchez und einigen Mitgliedern seiner Partei in Verbindung stehen. Beamte der Guardia Civil, die dem Innen- und Verteidigungsministerium unterstellt ist, bestätigten den Einsatz, erklärten jedoch, dass zum Schutz der Ermittlungen keine Einzelheiten an die Öffentlichkeit gegeben würden.
Die in jüngster Zeit aufgekommenen Unregelmäßigkeiten bei der Finanzierung und Korruptionsverdachtsmomente haben den Druck auf hochrangige Vertreter sowohl der Partei als auch der Regierung erhöht. Die PSOE hält bisher an ihrer Verteidigung fest, dass sie unschuldig sei.