Cevdet Yılmaz äußert sich zu Mindestlohn und Rentenerhöhung
Vizepräsident Cevdet Yılmaz beantwortete in einer Live-Sendung die Frage, die Millionen von Rentnern beschäftigt: "Wird es im Juli eine Erhöhung geben?"
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Vizepräsident Yılmaz äußerte sich in einer NTV-Sendung zu aktuellen Themen und zur Wirtschaft.
Die wichtigsten Punkte aus Cevdet Yılmaz' Erklärungen lauten wie folgt:
"WIR HABEN DEN MINDESTLOHN UM ÜBER 100 PROZENT ERHÖHT"
Wir haben den Mindestlohn um über 100 Prozent erhöht. Wir haben den Mindestlohn von der Steuer befreit. Dies hat für den öffentlichen Haushalt Kosten in Höhe von Hunderten Milliarden Lira. Wir gewähren Beitragsunterstützungen für den Mindestlohn. Wir haben ernsthafte Anpassungen beim Mindestlohn vorgenommen. Es ist der Eindruck entstanden, als müsse jeder diesen Lohn zahlen, das müssen wir aufbrechen.
WIRD ES IM JULI EINE RENTENERHÖHUNG GEBEN?
Die Zahl unserer Rentner hat die 16-Millionen-Marke überschritten. Das ist eine sehr beachtliche Zahl. Wir standen unseren Rentnern immer zur Seite. Die Anpassungen, die wir kürzlich vorgenommen haben, zusätzlich zu den gesetzlichen Erhöhungssätzen, beliefen sich auf einen Betrag von rund 300 Milliarden Lira.
Wenn die Zahl so hoch ist, ist auch die Auswirkung groß. Trotz einer Phase, in der wir viele Schwierigkeiten erlebt haben, haben wir versucht, an der Seite unserer Rentner zu stehen.
Wir sind uns der Probleme unserer Rentner bewusst. Im Juli wird es eine neue Bewertung geben. In den kommenden Perioden werden die Probleme unserer Rentner unsere Priorität sein.
"NACH DEM 1. APRIL ERWARTEN UNS KEINE ÜBERRASCHUNGEN"
Nach dem 1. April erwarten uns keine Überraschungen. Im Gegenteil, wir werden unsere Roadmap im mittelfristigen Programm (OVP) Schritt für Schritt umsetzen. Es gibt Leute, die Spekulationen über die Zeit nach der Wahl anstellen.
Dies ist keine Parlamentswahl. Bei Parlamentswahlen kann man über eine Änderung der nationalen Politik diskutieren. Es besteht die Möglichkeit eines Regierungswechsels, es besteht die Möglichkeit einer Änderung des Parlaments.
Heute führen wir Kommunalwahlen durch. Politisch betrachtet gibt es keine Grundlage für eine Änderung der nationalen und makroökonomischen Politik. Es wird ein falscher Vergleich mit dem vergangenen Mai angestellt.
WANN KOMMT DIE EINSTELLIGE INFLATION?
In der zweiten Jahreshälfte werden wir deutliche Rückgänge bei der Inflation sehen. Ab dem 3. Juli werden wir den Abwärtstrend auf Jahresbasis beobachten. In den kommenden Monaten werden wir auch weiterhin einen Dynamikverlust auf Monatsbasis sehen. Für 2025 sieht unser mittelfristiges Programm (OVP) eine Inflation von 15 Prozent vor, für 2026 eine einstellige Inflation. Wir haben unsere gesamte Planung darauf ausgerichtet.