Cevdet Yılmaz äußert sich zum Wahltermin
Vizepräsident Cevdet Yılmaz, der das mittelfristige Wirtschaftsprogramm (OVP) vorstellte, erklärte, dass man bei den Planungen davon ausgehe, dass die Wahlen im Frühjahr oder Sommer 2028 stattfinden werden.
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Vizepräsident Cevdet Yılmaz beantwortete nach der Vorstellung des mittelfristigen Wirtschaftsprogramms (OVP) für den Zeitraum 2027-2029 die Fragen von Journalisten. In seiner Bewertung des Wahlkalenders betonte Yılmaz, dass das Programm unter der Annahme regulärer Wahlen erstellt wurde.
Auf die Frage zum Wahlprozess antwortete Yılmaz: „Wir haben dieses Programm in der Annahme erstellt, dass die Wahlen zum regulären Zeitpunkt stattfinden, also im Frühjahr oder Sommer 2028. Wir haben uns nicht auf spekulative Annahmen eingelassen“, sagte er.
Yılmaz betonte, dass die Entscheidung darüber, ob der Wahltermin vorgezogen wird, in der Kompetenz der Großen Nationalversammlung der Türkei liege. „Dies sind Themen, über die unser Parlament entscheiden wird“, so Yılmaz. „Ob die Wahl etwas vorgezogen wird, liegt im Ermessen des Parlaments. Wir hielten es für nicht richtig, bereits jetzt eine Annahme zu treffen“, fügte er hinzu.
Im OVP wurden auch makroökonomische Ziele festgelegt. Die Inflationsprognose für das Jahresende wurde im Programm von 16 Prozent auf 28,4 Prozent angehoben.
Es wird prognostiziert, dass die Inflation im Jahr 2027 auf 21 Prozent, im Jahr 2028 auf 13,5 Prozent und im Jahr 2029 auf 9 Prozent sinken wird.