Anspielung auf Zypern von Chefberater des Präsidenten Saral: 'Das Notwendige wird getan'

Der Chefberater des Präsidenten, Oktay Saral, bewertete die Äußerungen des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli zu den Wahlen in der TRNZ als „subliminale Botschaft“. Saral erklärte: „Der Staatsverstand der Türkei ist ein großer Verstand; in Zypern wird das Notwendige getan werden.“

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Der Chefberater des Präsidenten, Oktay Saral, der auf Einladung der Nationalen Türkischen Studentenvereinigung (Milli Türk Talebe Birliği) nach Elazığ reiste, beantwortete dort Fragen von Pressevertretern zur aktuellen Agenda. Saral äußerte sich auch zu den Erklärungen des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli bezüglich der Wahlergebnisse in der TRNZ.

„OHNE DIE TÜRKEI KANN ZYPERN NICHT BESTEHEN“

Saral wies auf den Wandel bei der Präsidentschaftswahl in der TRNZ hin und äußerte sich wie folgt:

„In der Türkischen Republik Nordzypern hat ein Wandel stattgefunden. Es wurde ein Präsident gewählt, der den Wunsch nach einem föderalen Staat hegt. Dies waren politische Rhetoriken, die den Wählern während des Wahlprozesses vermittelt wurden. Doch der gewählte Präsident hat sich bei der Türkei, allen voran bei unserem Präsidenten, bedankt. Sie sagten: ‚Wir wissen, dass Zypern ohne die Türkei nicht bestehen kann. Die Türkei ist unser Älterer, unser Schutzherr.‘ Das ist auch das Richtige.“

„BAHÇELİS WORTE HABEN WARNENDEN CHARAKTER“

Saral bewertete auch die Erklärungen des MHP-Chefs Devlet Bahçeli nach der Wahl und erklärte, dass diese Äußerungen einen warnenden Charakter für die Führung der TRNZ hätten, und fügte hinzu: 

„Herr Bahçeli hat eigentlich eine Warnung ausgesprochen, keine falschen Schritte zu unternehmen. Diese Worte waren sehr treffend. Sie bedeuten: ‚Besinne dich, Zypern ist kein Land, das durch irgendwelche Winkelzüge zu einem föderalen Staat werden kann.‘ Zypern ist ein Staat, der das gleiche Schicksal wie die Türkei teilt. Es ist ein untrennbarer, unauflöslicher Teil von uns.“

SUBLIMINALE BOTSCHAFT 

Saral bezeichnete Bahçelis Erklärungen als „subliminale Botschaft“ und sagte: „Diese Worte sind eine Erinnerung an die derzeitige Führung Zyperns. Es war eine Botschaft, dass keine Schritte getrennt von der Türkei unternommen werden sollten.“

Saral betonte zudem, dass die Unterstützung der Türkei für die TRNZ fortgesetzt werde:

„Die Türkei leistet Unterstützung in vielen Bereichen, insbesondere bei Wasserprojekten, um die Entwicklung Zyperns voranzutreiben. Durch die Bereitstellung von Mitteln in unserem Haushalt werden Subventionen gewährt. Daher ist es für Zypern nicht möglich, einen Schritt getrennt von der Türkei zu unternehmen.“