CHP-Abgeordneter erhebt Vorwurf einer Parallelstruktur in der Stadtverwaltung Istanbul während der AKP-Ära: Aufruf an die Staatsanwaltschaft

Der CHP-Abgeordnete Deniz Yavuzyılmaz hat Dokumente über eine während der AKP-Ära in der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) eingerichtete Parallelstruktur vorgelegt und die Staatsanwaltschaft zum Handeln aufgefordert.

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Der CHP-Abgeordnete für Zonguldak, Deniz Yavuzyılmaz, hat offizielle Dokumente veröffentlicht, die die Existenz einer "Neuen Präsidentschaft" genannten Parallelstruktur belegen sollen, welche während der AKP-Ära in der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) etabliert wurde.

Yavuzyılmaz behauptete, dass diese Struktur bei den Kommunalwahlen 2019 durch die Nutzung öffentlicher Ressourcen zugunsten des AKP-Kandidaten in den Wahlprozess eingegriffen habe.

Yavuzyılmaz wandte sich an die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft und erklärte, dass diese Parallelstruktur untersucht werden müsse. Zu den bemerkenswerten Punkten in Yavuzyılmaz' Erklärungen gehörte der Hinweis auf Dokumente, die die Existenz der "Neuen Präsidentschaft" belegen und aufzeigen, dass diese Struktur während des Wahlkampfs öffentliche Mittel für die Kampagne des AKP-Kandidaten einsetzte.

Nach diesen Vorwürfen hinterfragte Yavuzyılmaz die Haltung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan, dem damaligen Gouverneur von Istanbul Ali Yerlikaya, dem damaligen İBB-Bürgermeister Mevlüt Uysal und dem AKP-İBB-Kandidaten Binali Yıldırım zu diesem Thema. Es bleibt abzuwarten, ob die Behörden trotz der vorliegenden Dokumente diesen Sachverhalt ignorieren werden.

Yavuzyılmaz betonte, dass diese Struktur illegal sei und zu Schäden für die Öffentlichkeit geführt habe, und forderte, dass die Verantwortlichen vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden.