CHP erhöht das Tempo: Eine neue Ära beginnt

Die Zahl der Kundgebungen für den inhaftierten Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu, bei denen Freiheit und vorgezogene Neuwahlen gefordert werden, hat die Marke von 60 überschritten. Ab November schlägt die CHP eine neue Strategie ein.

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Die Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) setzt die Kundgebungen für ihren inhaftierten Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu unvermindert fort. Während die Zahl der Kundgebungen bereits über 60 liegt, sorgt die CHP mit einer neuen Strategie, die ab November umgesetzt werden soll, für Aufmerksamkeit.

LÖSUNGSVORSCHLÄGE WERDEN VERSTÄRKT KOMMUNIZIERT

Es wird darauf hingewiesen, dass die kommenden Kundgebungen der CHP in eine neue Phase eintreten werden. Die im Parteiprogramm enthaltenen Lösungsvorschläge sollen nun häufiger mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Insbesondere Korruptionsvorwürfe in Kommunalverwaltungen während der AKP-Ära, die bislang nicht untersucht wurden, sollen stärker thematisiert werden.

BETONUNG DER LÖSUNGSVORSCHLÄGE DER CHP

Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, betonen CHP-Führungskräfte, dass in der kommenden Zeit eine Phase beginnt, in der die Lösungsvorschläge für die verschiedenen Probleme der Türkei stärker in den Vordergrund rücken. Bei den wöchentlich in verschiedenen Provinzen stattfindenden Kundgebungen sollen neben den Forderungen nach Freiheit für Ekrem İmamoğlu und vorgezogenen Neuwahlen auch diese Lösungsvorschläge verstärkt betont werden.

ENDE NOVEMBER BEGINNT EINE NEUE ÄRA

CHP-Parteichef Özgür Özel erklärte in seinen Stellungnahmen: „Wir führen den am längsten andauernden Wahlkampf in der Geschichte der Republik“ und verwies dabei auf den Parteitag Ende November. Özel betonte, dass das Parteiprogramm die letzte Phase erreicht habe und den Delegierten vorgelegt werde. Nach diesem Datum, so Özel, würden die Versprechen und Lösungsvorschläge der CHP noch breiter kommuniziert werden.