CHP hatte Strafanzeige gegen TÜİK erstattet: Özels scharfe Reaktion auf die Einstellung des Verfahrens

Die Staatsanwaltschaft hat am 19. Juli die Strafanzeige, die die stellvertretende CHP-Vorsitzende für das Ministerium für soziale Sicherheit, Gamze Taşcıer, wegen Amtsmissbrauchs gegen den Präsidenten und die Vorstandsmitglieder des Türkischen Statistikinstituts (TÜİK) eingereicht hatte, noch am selben Tag eingestellt. CHP-Parteichef Özgür Özel äußerte sich zu dem Vorfall.

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Die stellvertretende CHP-Vorsitzende Gamze Taşcıer hatte Strafanzeige gegen den TÜİK-Präsidenten und die Vorstandsmitglieder wegen Amtsmissbrauchs erstattet, doch die Staatsanwaltschaft wies diese mit der Begründung ab, sie „basierte nicht auf konkreten Informationen und Dokumenten“. In Bursa beantwortete CHP-Parteichef Özgür Özel Fragen von Journalisten und reagierte auf die Entscheidung. Özel sagte: „Ich muss denjenigen, der die Einstellung des Verfahrens verfügt hat, der Gewissenlosigkeit bezichtigen. Ich würde so etwas nicht über Justizangehörige sagen, aber wenn man das Handeln des TÜİK nicht weiterverfolgt, dann ist der Titel, den man sich damit verdient, Gewissenlosigkeit.“

'ICH WÜRDE SO ETWAS NICHT ÜBER JUSTIZANGEHÖRIGE SAGEN, ABER...'

Özel äußerte sich wie folgt: 

„Das TÜİK gibt eine Wohnungsmiete von 4800 TL an. Wir fragen das TÜİK: Du hast diese Inflation mit 70 Prozent ermittelt, aber diese Tante hier spürt 150 Prozent, wie kommst du auf 70 Prozent? Wenn es eine Wohnung gibt, in die man für 4800 TL einziehen kann, soll das TÜİK kommen und sie mieten. Wir haben Strafanzeige erstattet, weil das TÜİK nicht nur lügt. Es greift den Bürgern in die Tasche. Basierend auf der von ihnen verkündeten Inflation werden Renten- und Mindestlohnerhöhungen festgelegt. Wir haben keine Stelle gefunden, bei der wir uns beschweren konnten. Wir haben uns überall beschwert, ohne Erfolg. Zuletzt haben wir Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Sie haben sie in Jet-Geschwindigkeit abgelehnt. Sollen sie doch mal mit den Berechnungen des TÜİK einkaufen gehen und schauen, ob das möglich ist. Das Gehalt, das sie beziehen, liegt um ein Vielfaches über dem, was diese Menschen erhalten. Jeder hat Schwierigkeiten, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber ich muss denjenigen, der die Einstellung des Verfahrens verfügt hat, der Gewissenlosigkeit bezichtigen. Ich würde so etwas nicht über Justizangehörige sagen, aber wenn man das Handeln des TÜİK nicht weiterverfolgt, dann ist der Titel, den man sich damit verdient, Gewissenlosigkeit.“