Erklärung von CHP-Politikerin Dinçer zum Wohnraumproblem: 'Sinkt dramatisch'
Die CHP-Abgeordnete Semra Dinçer erklärte: "Während die Wohneigentumsquote in unserem Land von Jahr zu Jahr dramatisch sinkt, steigt der Anteil der Mieter jedes Jahr weiter an."
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Die stellvertretende CHP-Vorsitzende Semra Dinçer machte in einer schriftlichen Erklärung auf das Wohnraumproblem in der Türkei aufmerksam.
Dinçer betonte, dass die Behauptung, jeder könne Wohneigentum erwerben, lediglich eine Wahrnehmung sei, und argumentierte, dass die Wohneigentumsquote in der Türkei in den letzten 10 Jahren von 64 Prozent auf 57 Prozent gesunken sei.
Dinçer äußerte sich wie folgt: "Im Jahr 2014 lag die Wohneigentumsquote bei über 65 Prozent, doch in den letzten Jahren ist dieser Wert in einen starken Abwärtstrend geraten. Wenn es so weitergeht, wird er in wenigen Jahren unter 50 Prozent fallen."
''DIESE SCHANDE GEHÖRT DER AKP-REGIERUNG''
Dinçer behauptete, dass die Türkei im Vergleich zu den Ländern der Europäischen Union bei der Wohneigentumsquote auf den hinteren Plätzen liege, und führte weiter aus:
"Während die Wohneigentumsquote in unserem Land von Jahr zu Jahr dramatisch sinkt, steigt der Anteil der Mieter jedes Jahr weiter an. Laut Eurostat-Daten liegt die Wohneigentumsquote bei unseren Nachbarn in Griechenland bei 74 Prozent, in Bulgarien bei 85 Prozent, im wirtschaftlich angeschlagenen Italien bei 73 Prozent, in Spanien bei 75 Prozent, in Rumänien bei 95 Prozent, in Polen bei 87 Prozent und in Ungarn bei 92 Prozent. Abgesehen von den Bedingungen in anderen Ländern, während in der Türkei fast jeder danach strebt, dem Mieterdasein zu entkommen und Wohneigentum zu erwerben, ist Wohnraum heute leider das am schwersten zu erreichende Bedürfnis geworden. Diese Schande gehört der AKP-Regierung."