CHP-Politikerin Gamze Taşcıer übermittelt İmamoğlu-Botschaft: 'Entweder Gerechtigkeit oder Elend'

Die stellvertretende CHP-Vorsitzende Gamze Taşcıer hat die Botschaft von Ekrem İmamoğlu, den sie im Silivri-Gefängnis besuchte, mit der Öffentlichkeit geteilt. İmamoğlu betonte, dass das Land zwischen Gerechtigkeit und Elend wählen müsse.

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Die stellvertretende CHP-Vorsitzende Gamze Taşcıer hat den Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei und Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, im Marmara-Gefängnis in Silivri besucht. Nach dem Besuch sprach Taşcıer bei einem öffentlichen Treffen in Beylikdüzü und übermittelte die Botschaft von İmamoğlu.

Nach ihrem Besuch nahm Taşcıer an dem öffentlichen Treffen in Beylikdüzü teil und erklärte:

"Auch wenn Silivri in diesem Land ein Symbol für Dunkelheit und Ungerechtigkeit ist, wird es dank des Willens und des Mutes von Ekrem Başkan und seinen Weggefährten – und zwar nicht nur durch die 16 Millionen, sondern durch die Stimmen von 15 Millionen bei der Vorwahl am 23. März und die Zehntausenden und Millionen, die heute diese Plätze füllen – tatsächlich zu einem Symbol für Willenskraft und Mut werden. Wenn wir an die Macht kommen, werden wir Silivri schließen. Ich möchte hier gemeinsam mit Ihnen den Brief teilen, den Ekrem Başkan an die 85 Millionen gerichtet hat. 

'ENTWEDER GERECHTIGKEIT ODER ELEND'

‘In unserem geliebten Vaterland und bei unserer altehrwürdigen Nation finden Praktiken und Operationen statt, die sie keineswegs verdient haben.

Wir befinden uns in einer Phase, die dem Heiligen der Arbeit und der Sensibilität für das Familienleben völlig entgegensteht, und werden von einer Agenda mitgerissen, die uns alle zutiefst betrübt. Während diese negativen Entwicklungen den Interessen einer Handvoll Menschen dienen, führen sie dazu, dass unsere Nation verarmt, arbeitslos wird und Millionen unserer Menschen unter der Armutsgrenze leben müssen. Vergessen wir nicht: Entweder Gerechtigkeit oder Elend’. 

Mit diesen Worten sagte Ekrem İmamoğlu Folgendes: Demokratie ist ein Kampf für Arbeit und Brot. Deshalb werden wir uns entweder für die Demokratie entscheiden, was Wohlstand mit sich bringen wird, oder wir werden uns für die Autokratie entscheiden und gemeinsam dazu verdammt sein, im Elend zu leben."