CHP stellt parlamentarische Anfrage zu 'Flüchtlingsklausel' in Weltbank-Kredit! Werden Wähler rekrutiert?

Finanzminister Mehmet Şimşek hatte kürzlich bekannt gegeben, dass insgesamt 35 Milliarden Dollar von der Weltbank geliehen wurden. Der CHP-Abgeordnete für Bursa, Hasan Öztürk, brachte das Thema nun ins Parlament und fragte, wann und unter welchen Bedingungen die 17 Milliarden Dollar aufgenommen wurden.

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Finanzminister Mehmet Şimşek gab bekannt, dass mit einem zusätzlichen Kredit in Höhe von 18 Milliarden Dollar von der Weltbank insgesamt 35 Milliarden Dollar an Krediten aufgenommen wurden.

Nach der Ankündigung der 35 Milliarden Dollar rückte der zuvor aufgenommene Kredit in Höhe von 17 Milliarden Dollar in den Fokus des öffentlichen Interesses.

"FLÜCHTLINGS"-FRAGE DER CHP

Der CHP-Abgeordnete für Bursa, Hasan Öztürk, reichte eine parlamentarische Anfrage bezüglich des von der Weltbank erhaltenen Kredits ein.

Öztürk kritisierte zudem die Kreditbedingung, wonach „50 Prozent der geschaffenen Arbeitsplätze mit Flüchtlingen besetzt werden müssen“ und erklärte: „Sie geben uns nicht nur einen Kredit, sondern stellen auch die Bedingung, Flüchtlinge zu beschäftigen. Während die Aufnahme eines Kredits bei der Weltbank ohnehin ein diskussionswürdiges Thema ist, macht die zusätzliche Bedingung der Flüchtlingsbeschäftigung den Kredit noch umstrittener. Bedeutet die Schaffung von Arbeitsplätzen für Flüchtlinge nicht, dass sie dauerhaft in unserem Land bleiben werden? Während die AKP-Regierung einerseits Wähler für sich rekrutiert, greift sie andererseits in die demografische Struktur des Landes ein. Ich frage mich, wie verbindlich diese Bedingung bei der Verwendung des Kredits ist?“ Öztürk fuhr fort: „Während unsere eigenen Kinder mit Arbeitslosigkeit und Armut kämpfen und einige unserer Kinder sich deshalb das Leben nehmen, mit welchem Gewissen lässt sich eine Arbeitsplatzgarantie für Flüchtlinge rechtfertigen? Sie schulden den Kindern dieses Vaterlandes eine Zukunft.“