CHP-Vorstoß bei der TRT für İmamoğlu-Prozess: Auch Amtsträger sollen einbezogen werden
Die CHP hat im türkischen Parlament (TBMM) einen Gesetzesentwurf eingebracht, der die Live-Übertragung des Gerichtsverfahrens gegen Ekrem İmamoğlu durch den öffentlich-rechtlichen Sender TRT vorsieht.
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Die Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) hat im türkischen Parlament (TBMM) einen Gesetzesentwurf eingebracht, um den Gerichtsprozess gegen den Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu für die Öffentlichkeit transparent nachvollziehbar zu machen. Der Entwurf, der die Unterschriften der CHP-Fraktionsvorsitzenden Murat Emir, Gökhan Günaydın und Ali Mahir Başarır trägt, zielt darauf ab, dass Wähler die Gerichtsverfahren der von ihnen gewählten Amtsträger transparent verfolgen können.
Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, wird in der Begründung des Entwurfs auf Artikel 141 der Verfassung verwiesen, der besagt, dass Gerichtsverhandlungen öffentlich sind und von Bürgern verfolgt werden können. In diesem Zusammenhang wurde betont, dass Wähler das Recht haben sollten, Anschuldigungen und Verteidigungsreden gegen die von ihnen gewählten Amtsträger direkt zu erfahren. Auf diese Weise soll der Verbreitung irreführender Informationen in der Öffentlichkeit entgegengewirkt werden.
Der Gesetzesentwurf fordert das Recht auf eine Live-Übertragung des Prozesses ausschließlich für gewählte Amtsträger. In dem Entwurf, der vorsieht, dass das zuständige Gericht über die Entscheidung zur Ausstrahlung befinden kann, heißt es: „Auf Antrag und mit Zustimmung des Angeklagten, des Opfers oder der durch die Straftat geschädigten Person kann das zuständige Gericht bei Verfahren gegen Personen, die ein durch Wahl erlangtes öffentliches Amt innehaben, die Übertragung durch die TRT oder im Internet beschließen.“