Das Signal war gegeben: TÜSİAD-Vorstand beschließt Dringlichkeitssitzung!
Nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Vorsitzenden des TÜSİAD-Hochrates, Ömer Aras, ist die Verbandsführung aktiv geworden. Bei dem Treffen, an dem hochrangige Persönlichkeiten teilnehmen werden, soll ein Fahrplan für den Umgang mit dem Ermittlungsprozess festgelegt werden.
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Nachdem gegen den Vorsitzenden des TÜSİAD-Hochrates (YİK), Ömer Aras, aufgrund seiner Äußerungen bei einer kürzlich stattgefundenen Verbandssitzung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, hat der TÜSİAD-Vorstand eine Dringlichkeitssitzung beschlossen.
Wie die Zeitung Sözcü berichtet, werden an dem Treffen auch die Ehrenvorsitzenden von TÜSİAD, die ehemaligen YİK-Vorsitzenden sowie ehemalige Vorstandsvorsitzende teilnehmen. Bei dem Gespräch wird erwartet, dass ein Fahrplan für das weitere Vorgehen im Ermittlungsprozess festgelegt wird.
''WIR HABEN ZAHLREICHE NACHRICHTEN VON UNSEREN MITGLIEDERN ERHALTEN''
Gegenüber Saygı Öztürk von der Zeitung Sözcü erklärte TÜSİAD-Präsident Orhan Turan, dass sie aufgrund der Äußerungen zum Verband zahlreiche Nachrichten von Mitgliedern erhalten hätten. Turan sagte: „Themen, die jedem bekannt sind, wurden auch von TÜSİAD zur Sprache gebracht. Wir werden eine weitere Erklärung abgeben, um Missverständnisse auszuräumen.“
DIE REDE VON ÖMER ARAS HATTE FÜR AUFSEHEN GESORGT
Ömer Aras hatte auf der TÜSİAD-Generalversammlung am 13. Februar 2025 Kritik am Brand in Bolu Kartalkaya, an der Einsetzung von Zwangsverwaltern, an den jüngsten Verhaftungs- und Ermittlungsentscheidungen sowie am Prozess der Inflationsbekämpfung geübt. Nach diesen Äußerungen wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.