DEM-Partei äußert sich zu Spannungen bei Kommissionssitzung

Nach den Spannungen bei der jüngsten Sitzung der Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie hat die DEM-Partei eine Erklärung abgegeben, in der sie die Details des Vorfalls und ihren eigenen Standpunkt der Öffentlichkeit darlegt.

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Bei der 11. Sitzung der Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie kam es während der Rede des stellvertretenden Vorsitzenden der Union der Gelehrten und Medresen (İttihadul-Ulema), Mehmet Beşir Şimşek, zu einer Auseinandersetzung. Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız reagierte auf Şimşek mit den Worten: "Schauen Sie, wir haben Sie hierher eingeladen, aber nicht, damit Sie das Militär, die Polizei und den Staat beleidigen." Cengiz Çiçek von der DEM-Partei entgegnete: "Sie haben Menschen mit Domuz-Bağı-Fesseln ermordet. Sie sind das Unglück der Kurden."

Nach diesem Vorfall verließen die Mitglieder der DEM-Partei die Sitzung. In einer schriftlichen Erklärung, die von den Parteimitgliedern Gülistan Kılıç Koçyiğit, Meral Danış Beştaş, Hakkı Saruhan Oluç, Celal Fırat und Cengiz Çiçek unterzeichnet wurde, wurden die Details der Spannungen in der Sitzung sowie die Haltung der Partei erläutert.

In der Erklärung hieß es: "Frieden beginnt mit der Sprache. Wenn wir heute über Frieden sprechen, ist es die grundlegende Pflicht eines jeden, eine angemessene Sprache und einen angemessenen Stil zu entwickeln. Leider hat ein heute in der Kommission angehörter Vertreter einer Institution eine giftige Sprache und eine Haltung gegen eine Lösung an den Tag gelegt, die dem Frieden nicht dient." Zudem wurde darauf hingewiesen, dass diese Sprache nicht nur die Mitglieder der DEM-Partei, sondern auch viele Abgeordnete anderer Parteien gestört habe.

Die DEM-Partei betonte, dass sie versuche, die Sprache des Friedens und den Geist einer demokratischen Lösung in den Vordergrund zu stellen, und erklärte, dass auch die anderen Parteien in der Kommission denselben verantwortungsvollen Ansatz verfolgen sollten. In der Erklärung hieß es weiter: "Wir haben uns nicht aus der Kommission zurückgezogen; wir haben die Sitzung lediglich bis zum Ende der Rede dieser Person verlassen, um auf die Sprache des Friedens aufmerksam zu machen, nachdem der betreffende Gast auf seiner giftigen Ausdrucksweise beharrte."

Während betont wurde, dass die Arbeit der Kommission Türen für eine neue Ära in der Türkei öffnen könnte, wurde hervorgehoben, dass in den kommenden Tagen über Demokratisierungsgesetze beraten werden müsse. Auch die Entscheidung des Ministerkomitees des Europarates zum Recht auf Hoffnung wurde als von historischer Bedeutung bezeichnet.