DEM-Partei fordert Neuwahlen für 3 Städte
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei, Sezai Temelli, erklärte, dass in einigen östlichen Provinzen Sicherheitskräfte als Wähler registriert wurden, um die Wahlergebnisse zugunsten der Regierung zu beeinflussen, und sagte: "Falls nötig, sollten die Wahlen in Şırnak, Bitlis und Kars wiederholt werden."
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Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM-Partei), Sezai Temelli, äußerte sich auf einer Pressekonferenz im türkischen Parlament zur aktuellen politischen Lage.
Temelli erklärte, dass in einigen östlichen Provinzen Angehörige der Sicherheitskräfte als Wähler registriert worden seien, um die Wahlergebnisse zugunsten der Regierung zu beeinflussen.
HINWEIS AUF 3 STÄDTE: WAHLEN SOLLTEN WENN NÖTIG WIEDERHOLT WERDEN
Temelli kündigte an, dass sie zu diesem Thema parlamentarische Untersuchungsanträge einreichen werden, und äußerte sich wie folgt: "Das Parlament sollte in der kommenden Periode vorrangig Schritte unternehmen, um solchen Praktiken ein Ende zu setzen. Falls nötig, sollten die Wahlen in Şırnak, Bitlis und Kars wiederholt werden."
Der DEM-Abgeordnete Temelli argumentierte zudem, dass das Parlament die Ergebnisse der Kommunalwahlen berücksichtigen müsse, und sagte: "Nur ein Parlament, das das politische Bild berücksichtigt, das sich aus den Ergebnissen vom 31. März ergeben hat, kann eine solide Arbeit leisten."
"DER HAUSHALT HAT IN 3 MONATEN EIN DEFIZIT VON 20 MILLIARDEN DOLLAR VERZEICHNET"
Auch zur Wirtschaft äußerte sich Temelli und wies darauf hin, dass der Haushalt im ersten Quartal dieses Jahres ein Defizit von etwa 20 Milliarden Dollar aufweise: "Es gibt einen Finanzminister, der sich freut, weil er '18 Milliarden Dollar von der Weltbank gefunden hat'. Der Haushalt hat in 3 Monaten ein Defizit von 20 Milliarden Dollar verzeichnet."
"IN WENIGEN MONATEN WIRD UNS WIEDER EIN NACHTRAGSHAUSHALT VORGELEGT"
Temelli prognostizierte, dass der Haushalt am Jahresende ein noch höheres Defizit aufweisen werde, und sagte: "So wie in den vergangenen Jahren ein Nachtragshaushalt erstellt wurde, gehen wir davon aus, dass uns in wenigen Monaten wieder ein Nachtragshaushalt vorgelegt wird. Die Entwicklung deutet darauf hin."
"DIE ZENTRALBANK HAT EINEN RIESIGEN VERLUST"
Temelli beantwortete auch Fragen von Journalisten.
Auf die Frage nach seiner Einschätzung zur Bekanntgabe, dass die Zentralbank laut Bilanz für das Jahr 2023 einen Verlust verzeichnet habe, sagte er:
"Dies war eigentlich ein Verlust, den das Finanzministerium hätte tragen müssen. Da sie Angst hatten, das ohnehin schon riesige Haushaltsdefizit noch weiter zu vergrößern, haben sie dies auf die Zentralbank abgewälzt. Die Zentralbank hat einen riesigen Verlust, einen sehr ernsthaften Verlust. Die Kosten dafür werden zweifellos als Last auf die Gesellschaft zukommen. Die wichtigste Folge davon ist die Inflation, sind die Preiserhöhungen. Dies wird in der kommenden Zeit einer der wichtigsten Faktoren sein, die die Inflation anheizen werden. Denn die Zentralbank kann mit einer solchen Bilanz keine gesunde Geldpolitik entwickeln und umsetzen."