DEM-Partei fordert nun auch das Lesen des Korans auf Kurdisch in Moscheen
Die Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları, erklärte, dass das Recht auf Gottesdienste in kurdischer Sprache anerkannt werden müsse. Hatimoğulları betonte, dass Kurden in der Lage sein sollten, den Koran auf Kurdisch zu lesen und Predigten auf Kurdisch zu halten.
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Bei ihrer Rede auf dem 1. ordentlichen Kongress der Föderation für Mesopotamische Islamische Studien im Sezai-Karakoç-Kultur- und Kongresszentrum wies die Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları, auf die Bedeutung des Rechts auf Gottesdienste in kurdischer Sprache hin. Hatimoğulları erklärte, dass Kurden in ihrer eigenen Sprache beten können sollten, und sagte: "Kurden sollten in der Lage sein, den Koran im öffentlichen Raum auf Kurdisch zu lesen und Predigten auf Kurdisch zu halten."
Hatimoğulları äußerte, dass das derzeitige Verständnis des politischen Islams in Beerdigungszeremonien eingreife und dass dieser Zustand inakzeptabel sei. Sie sagte: "Den Toten muss in diesem Land Respekt entgegengebracht werden. Doch das derzeitige System verhindert, dass unsere Verstorbenen ihre letzte Ruhe finden. Imamen wird es nicht gestattet, das Totengebet zu sprechen, und Leichenwagen werden nicht zur Verfügung gestellt."
Hatimoğulları rief dazu auf, die Eingriffe in Beerdigungen und Trauerfeiern in diesen Tagen, in denen über den Friedensprozess gesprochen wird, zu beenden. Sie schloss ihre Worte mit dem Satz: "Ein echter Frieden und die Gewährleistung von Gerechtigkeit hängen von der Schaffung einer rechtlichen Grundlage für das Recht auf gleiche Staatsbürgerschaft ab."