DEM-Parteipolitiker Temelli verteidigt „Apo“-Slogans

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei, Sezai Temelli, wies bei der Kundgebung „Wir treffen uns für unser Brot“ in Sancaktepe die Warnung der Polizei zurück, der Slogan „Biji serok Apo“ sei „rechtswidrig“. Er erklärte: „Du kannst nicht entscheiden, ob diese Slogans rechtswidrig sind. Das entscheidet dieses Volk.“

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Bei der in Sancaktepe abgehaltenen Kundgebung „Wir treffen uns für unser Brot“ äußerten sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei, Sezai Temelli, und der Vorsitzende der TİP, Erkan Baş, zu aktuellen Themen. Während der Veranstaltung wurde Kritik an der Haushaltspolitik der Regierung geübt, wobei die Warnung der Polizei, der Slogan „Biji serok Apo“ sei „rechtswidrig“, für Diskussionen sorgte.

VERTEIDIGUNG DER APO-SLOGANS

Als die Teilnehmer während der Kundgebung „Biji serok Apo“ skandierten, wies die Polizei darauf hin, dass der Slogan „rechtswidrig“ sei, und forderte: „Beenden Sie sofort die rechtswidrigen Slogans.“

Temelli reagierte darauf mit den Worten: „Du kannst nicht entscheiden, ob diese Slogans rechtswidrig sind. Das entscheidet dieses Volk.“ Er betonte, dass das Volk seit vielen Jahren für den Frieden kämpfe und dieser Kampf mit dem Manifest vom 27. Februar fortgesetzt werde.

BETONUNG VON FRIEDEN UND WIRTSCHAFTLICHER GERECHTIGKEIT

Temelli setzte seine Rede wie folgt fort: 

"Dieses Volk hat jahrzehntelang für den Frieden gekämpft und wird mit diesem Kampf auch das Manifest vom 27. Februar verteidigen. Dieses Manifest hat nicht nur den Weg zum Frieden geebnet, sondern auch den Weg für den Kampf gegen die Armut. Wir wissen: Wenn es Krieg gibt, gibt es Armut. Denn unser Geld floss in Drohnen (İHA), bewaffnete Drohnen (SİHA), Kanonen, Gewehre und Munition."

Temelli erklärte, dass diejenigen, die einer demokratischen Lösung der kurdischen Frage auswichen, dies zu ihrem eigenen Vorteil nutzten, und betonte, dass Frieden, Gerechtigkeit und der Kampf gegen Armut Priorität hätten.

WIR WERDEN NACH İMRALI GEHEN UND DEN FRIEDEN BRINGEN

Temelli unterstrich zudem die Bedeutung der Schritte, die im Friedensprozess unternommen werden müssen. "Wir werden nach İmralı gehen und wir werden den Frieden in dieses Land bringen. Wir werden unser Brot, das uns zusteht, zurückgewinnen. Denn wir haben keine andere Wahl", sagte er. 

Abschließend betonte Temelli, dass man Verhandlungen nicht ausweichen dürfe und die notwendigen Gesetze zur Sicherung des Friedens unverzüglich umgesetzt werden müssten. "Niemand soll mehr vor Verhandlungen oder dem Verhandlungstisch fliehen. Der Weg, diesen Kampf zu vergrößern, besteht darin, die Gesetze umzusetzen, die für den Frieden erforderlich sind", sagte er.