Scharfe Kritik der DEM-Partei an den Operationen gegen die Stadtverwaltung Istanbul! 'Wir verurteilen diesen Druck'

Die Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları, kritisierte in ihrer Rede auf dem Provinzkongress in Urfa die Operationen gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) sowie die Einsetzung von Zwangsverwaltern scharf. Hatimoğulları forderte ein Ende der „Mentalität der Zwangsverwaltung“ und ein sofortiges Stoppen des Drucks und betonte, dass Frieden nur durch organisierten Kampf erreicht werden könne.

12punto

Die Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları, forderte in ihrer Rede auf dem Provinzkongress in Urfa die Regierung dazu auf, von der Mentalität der Zwangsverwaltung abzulassen. Hatimoğulları verurteilte die Operationen gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) und reagierte empört auf die Festnahmen: „Wir akzeptieren das keinesfalls. Wir verurteilen diesen Druck“, sagte sie.

Gestern kam es zur fünften Welle von Operationen gegen die İBB. Insgesamt 34 Personen wurden festgenommen, darunter der ehemalige CHP-Abgeordnete Aykut Erdoğdu, der Bürgermeister von Gaziosmanpaşa, Hakan Bahçetepe, der Bürgermeister von Avcılar, Utku Caner Çaykara, der Bürgermeister von Ceyhan, Kadir Aydar, die Bürgermeisterin von Seyhan, Oya Tekin, sowie der Bürgermeister von Büyükçekmece, Hasan Akgün.

Die Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Hatimoğulları, reagierte neben diesen Operationen auch scharf auf die Einsetzung von Zwangsverwaltern. Hatimoğulları appellierte an die Regierung: „Wer Frieden will, muss sofort von der Mentalität der Zwangsverwaltung ablassen. Die heute eingesetzten Zwangsverwalter müssen abgezogen und unsere Ko-Bürgermeister wieder in ihre Ämter eingesetzt werden. Das wäre eine sehr wichtige Entwicklung. Die Operationen, die jeden Morgen im Morgengrauen stattfinden, müssen so schnell wie möglich beendet werden. Die Operation gegen den städtischen Konsens, die Operationen gegen die İBB, zuletzt wurden die Bürgermeister von Seyhan und Ceyhan in Adana festgenommen. Wir akzeptieren das keinesfalls. Wir verurteilen diesen Druck", rief sie aus. 

An die Parteimitglieder gerichtet gab Hatimoğulları die Botschaft aus: „Wir befinden uns nicht in einer Zeit, in der wir uns zurücklehnen können, weil der Frieden irgendwie von selbst kommen wird", und äußerte zudem Kritik am 10. Justizpaket, das den Ausschuss passiert hat. „Leider ist fast nichts von dem, was wir als DEM-Partei gefordert haben, in diesen Gesetzesentwurf eingeflossen!“, sagte Hatimoğulları und betonte: „Niemand wird uns den Frieden auf einem goldenen Tablett servieren; Frieden wird nur durch unseren organisierten Kampf verwirklicht werden können.“